Programm September/Oktober 2013


03.09.   20:15 Uhr    Geschmack von Rost und Knochen

10.09.   20:15 Uhr    Adams Äpfel

17.09.   20:15 Uhr    Leg ihn um - Ein Familienfest

24.09.   20:15 Uhr    Frances Ha

 

01.10.   20:15 Uhr    Max Beckmann - Departure

08.10.   20:15 Uhr    Tango Libre   

15.10.   20:15 Uhr    Tabu (Version 2012)

22.10.   20:15 Uhr    Die Frau die singt

29.10.   20:15 Uhr    Zwischen uns das Paradies


http://der-geschmack-von-rost-und-knochen.de
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Di. 03.09. 20:15 Uhr

Der Geschmack von Rost und Knochen

Spielfilm

Alles beginnt im Norden von Frankreich. Plötzlich findet sich Ali mit einem fünf Jahre alten Kind in seiner Obhut wieder. Sam ist sein Sohn, doch er kennt ihn kaum. Ohne Geld und Freunde sucht Ali Zuflucht bei seiner Schwester Anna an der Côte d‘Azur. Sie bringt die beiden in ihrer Garage unter und nimmt das Kind unter ihre Fittiche. Als ein Streit in einem Nachtclub, in dem er als Türsteher arbeitet, außer Kontrolle gerät, macht Ali die Bekanntschaft von Stéphanie, die im Vergnügungspark „Marineland“ Killerwale trainiert. Als eine ihrer Shows in einer Tragödie endet, bringt sie ein nächtlicher Anruf erneut zusammen. Stéphanie hat ihre Beine verloren und etliche Illusionen. Ali beginnt ihr zu helfen, auf seine Art und ganz ohne Mitleid. Und beide finden dadurch zurück ins Leben.

 

F 2011, 120 min., FSK: 12, Regie: Jacques Audiard, Buch: Jacques Audiard, Thomas Bidegain, Darsteller: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure u.a.



Di. 17.09. 20:15 Uhr

Leg ihn um - Ein Familienfest

 

Spielfilm 

Der Patriarch und ehemals erfolgreiche Unternehmer August Manzl ist todkrank und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Ein würdiger Erbe ist unter seinen Nachkommen jedoch nicht zu finden.

 

Im Angesicht des Todes ruft er seine Blutsverwandten zusammen und eröffnet ihnen seinen Plan für die Regelung der Erbfolge: einen mörderischen Wettlauf um Villa, Firma und Vermögen. Sieger ist, wer ihn im Laufe einer Woche ermordet.

 

Ein kurioser und martialischer Wettstreit nimmt seinen Lauf. Sollte Manzl überle-ben, gehen alle leer aus. Die Sprösslinge sind, entgegen seiner Annahme, Feuer und Flamme und der Patriarch ist plötz-lich überfordert und schwächelt. Zu Hilfe eilt ihm in dieser Situation die ahnungslose Lieblingstochter, die versucht, für Frieden innerhalb der Familie zu sorgen.

 

D 2012, 105 min, FSK: 16, Regie/Buch: Jan Schütte

Darsteller: Hans-Michael Rehberg, Pheline Roggan, Stephan Schad u.a.


www.francesha.de
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Di. 24.09. 20:15 Uhr

Frances Ha

 

Spielfilm

Schnell, witzig, auf eine makellose Art verführerisch und in pointierten schwarz-weiß Bildern gedreht, ist Noah Baum-bachs („Greenberg“, „Der Tintenfisch und der Wal“) aktueller Film „Frances Ha“ das moderne Manhattan. Doch Manhattan befindet sich mittlerweile in Brooklyn und dort treffen wir auf Frances. Frances wird von der bezaubernden Greta Gerwig („To Rome with Love“) gespielt, die auf der Suche nach Glück durch das heutige New York stolpert.

 

Frances arbeitet als Tanzlehrerin. Wie viele ihrer Generation der Fast-Erwach-senen will sie alles ausprobieren, erreicht dabei aber nur wenig.

 

Die New York Times hatte Greta Gerwig für ihre Rolle in „Greenberg“ bereits als „die definitive Leinwandheldin ihrer Generation“ bezeichnet.

 

USA 2012, 86 min, FSK: 6, Regie: Noah Baumbach, Buch: Greta Gerwig, Noah Baumbach

 

Darsteller: Greta Gerwig, Mickey Sumner, Michael Esper, Adam Driver u.a.


max-beckmann-der-film.de
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Di. 01.10. 20:15 Uhr

Max Beckmann - Departure

 

Dokumentation

Deutsche Dokumentation über den Maler Max Beckmann, der als einer der aufre-gendsten Künstler der Moderne gilt.

Bereits sehr früh äußerte Beckmann seine Ablehnung gegen den Expressionismus und die Abstrakte Malerei eines Henri Matisse oder Pablo Picasso und schloss sich der Berliner Secession an.

Er entwickelte einen figurativ geprägten Stil, der vor allem durch den Ersten Welt-krieg seine Ausformung erlangte. Beck-mann wurde zu seinem radikalen Wahr-heitssucher, der um die richtigen Mittel rang, seiner Zeit einen gültigen Ausdruck zu geben. Michael Trabitzsch nähert sich diesem besonderen Künstler mittels be-eindruckender Bilder, die teilweise an Originalschauplätzen entstanden sind. Zudem wurden Beckmanns private Tage-bücher und Briefe genutzt, um ein umfas-sendes Porträt zu erschaffen.

 

D 2012, 97 min, FSK: 6, Regie/Buch: Michael Trabitzsch

Darsteller: Roland Hemmo, Adolf Hitler, Max Beckmann u.a.


www.tangolibre-derfilm.de
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Di. 08.10. 20:15 Uhr

Tango Libre

 

Spielfilm

Jean-Christophe, genannt JC, ist ein über-korrekter Gefängniswärter. Er bewegt sich lautlos durch die Gefängnisräume und wird selbst kaum von seiner Umwelt beachtet. Der Wärter fügt sich voll und ganz in die Rolle des Beobachters, er überwacht und kontrolliert mit strengster Akribie. JC ist der klassische Einzelgän-ger, emotionale Beziehungen zu anderen gibt es bei ihm nicht. Ein Hobby hat er jedoch: JC nimmt an einem wöchentli-chen Tangokurs teil. Doch auch dort fin-det er keine sozialen Kontakte.

Bis Alice auftaucht, eine attraktive Frau, der es nach dem ersten gemeinsamen Tanz gelingt, JC aus seiner selbstgewählten Isolation zu locken. Und so ist es Alice, die JCs komplette Wahrnehmung auf den Kopf stellt und ihn auch hineinzieht in einen komplizierten, hochemotionalen Wirbel aus Leidenschaft und Eifersucht.

 

F/B/L 2012, 105 min, FSK: 12, Regie: Frédéric Fonteyne, Buch: Anne Paulicevich

Darsteller: François Damiens, Sergi Lopez, Jan Hammenecker u.a.


www.realfictionfilme.de/filme/tabu/
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Di. 15.10. 20:15 Uhr

Tabu - Eine Geschichte von Liebe und Schuld

 

Spielfilm

Die gläubige Rentnerin Pilar verbringt ihre Zeit damit, Gutes zu tun und anderen zu helfen. So sorgt sie sich auch um ihre einsame Nachbarin Aurora, eine exzentri-sche achtzigjährige Dame. Während sich Pilar ihrem katholischen Glauben widmet, verspielt Aurora ihr letztes Geld im Casi-no. Als Aurora im Sterben liegt, sucht Pilar auf ihren Wunsch hin einen gewis-sen Gian Luca Ventura. Wie sich heraus-stellt, verbindet ihn mit Aurora eine Ge-schichte, die fünfzig Jahre zurückliegt, in der Zeit kurz vor Ausbruch des portugie-sischen Kolonialkrieges. Gian Lucas Ge-schichte bringt eine von Liebe und Lei-denschaft erfüllte Welt zum Leben, die an die Magie der goldenen Stummfilm-Ära des Hollywood-Kinos erinnert. Er beginnt seine Erzählung mit den Worten: „Aurora hatte eine Farm in Afrika, am Fuße des Monte Tabu …“

 

F/BR/D/P 2012, 111 min, FSK: 0, Regie/Buch: Miguel Gomes

Darsteller: Ana Moreira, Teresa Madruga, Carloto Cotta, Manuel Mesquita u.a.


arsenalfilm.de/die-frau-die-singt
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Di. 22.10. 20:15 Uhr

Die Frau, die singt

 

Spielfilm

Ein gut gehütetes, erschütterndes Familiengeheimnis vor dem Hintergrund eines Bürgerkriegs im Nahen Osten: Denis Villeneuve erzählt in „Die Frau die singt“ eine tief berührende, universale Geschichte, die sich über zwei Generationen erstreckt.

Das ungewöhnliche Testament ihrer Mutter schickt die Zwillinge Jeanne und Simon auf eine Reise in die Vergangenheit. Mit nichts als einem Foto ihrer Mutter in der Hand machen sich die beiden auf den Weg in den Nahen Osten.

Mit der erzählerischen Sprengkraft einer klassischen Tragödie bezeugt „Die Frau die singt“ den gnadenlosen Kreislauf der Gewalt während eines Bürgerkriegs ebenso wie die unbezwingbare Kraft des Überlebenswillens

 

CAN 2010, 130 Min, FSK: 12, Regie/Buch: Denis Villeneuve


Darsteller: Lubna Azabal, Rémy Girard, Mohamed Majd, u.a.


www.zwischenunsdasparadies.de
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Di. 29.10. 20:15 Uhr

Zwischen uns das Paradies (Na Putu)

 

Spielfilm

Eine mitreißende Erzählfreude macht Jasmila Žbanićs Film zu einem intensiven Kinoerlebnis. Die junge Regisseurin er¬obert jeden Zentimeter ihrer fantastischen Schauspieler und entwirft eine eigene Dramaturgie der Liebe, die jedes Knistern, jede Sehnsucht und jeden Verlust körperlich spüren lässt. Der Losung von den großen Gefühlen gibt dieser Film ganz neuen Sinn – den einer Liebe, deren Stärke gerade in der Brüchigkeit besteht, in der manchmal schmerzvollen Notwendigkeit, den anderen ganz neu zu entdecken.

Nach „Esmas Geheimnis“ ist dies der neue Film der Berlinale-Gewinnerin Jasmila Žbanić, ausgezeichnet mit dem Bernhard-Wicki-Filmpreis beim Filmfest München.

 

AU/BIH/HR 2010, 100 Min, FSK: 6, Regie/Buch: Jasmila Žbanić

Darsteller: Zrinka Cvitešić, Leon Lučev, Ermin Bravo u.a.