Programm Februar - April 2013


05.02.   20:15 Uhr    Knistern der Zeit – Christoph Schlingensief und sein

                                    Operndorf in Burkina Faso

12.02.   20:15 Uhr    Darwins Alptraum

                                    In Zusammenarbeit mit der vhs Heilbronn zum 

                                    Semesterthema „Lebensmittel“.

19.02.   20:15 Uhr    Besuch der alten Dame

                                   Abi-Extra

                                    Nachgespräch mit Dr. Andreas Wagenknecht,               

                                    Medienwissenschaftler, Universität Mannheim.

                                    
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn

                                    und der Volkshochschule Heilbronn.

26.02.   20:15 Uhr    Herr Wichmann aus der dritten Reihe

 

05.03.   20:15 Uhr    Still Walking

12.03.   20:15 Uhr    Intouchables (Ziemlich beste Freunde OmU)

19.03.   20:15 Uhr    Homo Faber

                                   Abi-Extra

                                   Nachgespräch mit Dr. Andreas Wagenknecht, 

                                   Medienwissenschaftler, Universität Mannheim.

                                   In Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn und der 

                                   Volkshochschule Heilbronn.

26.03.   20:15 Uhr    Cinema Jenin

02.04.   20:15 Uhr    Parada

09.04.   20:15 Uhr    Pieta

16.04.   20:15 Uhr    Sein oder Nichtsein 
(To Be or not to Be) OmU

23.04.   20:15 Uhr    Gerhard Richter - Painting

30.04.   20:15 Uhr    Faust   


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Di. 05.02. 20:15 Uhr

Knistern der Zeit –

Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso

 

Dokumentation

Ein afrikanisches Bayreuth, eine Oper in Afrika? Christoph Schlingensief reiste trotz schwerer Krankheit immer wieder nach Afrika, um sein wichtigstes Projekt zu starten: Ein Operndorf in Burkina Faso, ein Raum an dem Leben und Kunst zusammen gehören. „Knistern der Zeit“ erzählt die Geschichte eines scheinbar unmöglichen Projekts, von der Suche nach dem richtigen Ort im Mai 2009 bis zur Schuleröffnung im Oktober 2011. Die Dokumentation begleitet Schlingensief hautnah und macht seine Vision und seinen Kampf für das Projekt erfahrbar. Im August 2010 stirbt Christoph Schlingensief, sein Traum lebt weiter.

„Dahrendorfs Film ist voller Neugier, komisch, anrührend und ziemlich chaotisch - und gerade darum der Arbeit des Künstlers [Christoph Schlingensief], dessen Sterben und Vermächtnis er dokumentiert, sehr nah.“ - Der Spiegel

 

D 2012, 106 min., FSK: 0, 
Regie: Sibylle Dahrendorf, 
Mit Christoph Schlingensief, Deébédo Francis Kéré, Aino Laberenz u.a.



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Di. 12.02. 20:15 Uhr

Darwins Alptraum

In Zusammenarbeit mit der vhs Heilbronn

zum Semesterthema „Lebensmittel“.

 

Dokumentation

Irgendwann in den sechziger Jahren wurde eine fremde Fischart in den Viktoriasee in Ostafrika eingesetzt – es war ein kleines wissenschaftliches Experiment. Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Unternommen wurde dagegen jedoch nichts, denn bis heute sind die weißen Filets des Nilbarsches ein weltweiter Exportschlager. An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung wachsen lassen: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

 

F/A/B 2004, 107 min., 
Regie u. Buch: Hubert Sauper


Di. 19.02. 20:15 Uhr

Besuch der alten Dame

Abi-Extra

Nachgespräch mit Dr. Andreas Wagenknecht, Medienwissenschaftler, Universität Mannheim. 
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn und der Volkshochschule Heilbronn.

 

Spielfilm

Natürlich ist dies nicht die erste Verfilmung des bekannten Stücks von Friedrich Dürrenmatt, das 1956 uraufgeführt wurde. Zwischen zwei Verfilmungen für deutsche Fernsehen (1959 mit Elisabeth Flickenschildt und 1982 mit Maria Schell in der Hauptrolle) drehte Bernhard Wickie „Der Besuch“ in internationaler Koproduktion mit Ingrid Bergmann und Anthony Quinn.

In dieser Neuverfilmung spielt nun Christiane Hörbiger die Milliardärin Claire Zachanassian, die in ihren Heimatort Güllen zurückkehrt, wo sie einst unter anderem Namen lebte.

Aus Rache an ihrem damaligen Geliebten Alfred Ill macht sie den Bürgern der Stadt ein unverschämtes Angebot: zwei Milliarden Euro für das Leben von Alfred. Und die Volksseele weiss ihre Prioritäten zu setzten...

Gelobt wurde der Film vor allem durch seine Werktreue und die dennoch moderne Inszenierung.

 

AU/D 2008, 88 min., FSK: o.A., Regie: Nikolaus Leytner
, Buch: Susanne Beck, 
Thomas Eifler, 
nach dem Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt


Darsteller: Christiane Hörbiger, Michael Mendl, Muriel Baumeister, Lisa Kreuzer


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Di. 26.02. 20:15 Uhr

Herr Wichmann aus der dritten Reihe

 

Dokumentarfilm

Knapp 10 Jahre nach „Herr Wichmann von der CDU“ bringt uns Andreas Dresen auf Stand – Henryk Wichmann ist inzwischen Abgeordneter im Brandenburger Landtag. 
Ein neuer tragikomischer Dokumentarfilm über das, was Politik und Demokratie in der rauen Praxis parlamentarischer Arbeit bedeuten, im Plenum, den Landtagsfluren, dem Lebensalltag im Wahlkreis. Muss sich etwas ändern?

Henryk Wichmann ist 33, Mitglied der CDU und seit 2009 Abgeordneter im Brandenburger Landtag. Seine Partei ist dort in der Opposition. Andreas Dresen hat ihn ein Parlamentsjahr lang bei seiner Arbeit begleitet: Erste Reden vor dem Plenum des Landtags, kleine und große Anfragen, Ausschuss-Sitzungen, das Engagement im Wahlkreis Uckermark/Oberhavel. Dort besucht Wichmann Schulen und Seniorenmessen, die Bundeswehr und Betriebe, er hat es mit Arbeitskräftemangel, der Misere der Deutschen Bahn und illegalen Mülldeponien zu tun, aber auch mit dem Schreiadler und der Bartmeise. Eigentlich ist er dort am liebsten, wo es am meisten weh tut – an der Basis.

 

D 2012, 90 min., FSK: 0, 
Regie u. Buch: Andreas Dresen, 
Mit Henryk Wichmann u.a.


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Di. 05.03. 20:15 Uhr

Still Walking

 

Spielfilm 

Familie Yokoyama hat ein jährliches Ritual: Im Sommer versammelt sie sich im Haus der Eltern, um dem verstorbenen Junbei zu gedenken. Der pensionierte Kyohei hat den Tod seines Sohnes noch immer nicht verkraftet, obwohl schon 15 Jahre vergangen sind. An einem Sommertag tauscht die Familie Neuigkeiten und Erinnerungen aus, wobei schon lange vergrabene Gefühle wieder erweckt werden.

Der japanische Meister Hirokazu Kore-eda dramatisiert nicht künstlich, er beobachtet mit gespannter Hingabe vierundzwanzig Stunden aus dem Seelenleben einer gewöhnlichen, in glücklichen Erinnerungen und altem Zwist verbundenen Familie. Ein psychologisches Meisterstück von sinnlicher Raffinesse.

 

Japan 2008/ 2010, 115 Min., FSK:0, 
Rege/Buch: Hirokazu Kore-eda


Darsteller: Abe Hiroshi, Harada Yoshio, Kiki Kirin, You, Natsukawa Yui


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Di. 12.03. 20:15 Uhr

Ziemlich beste Freunde - Intouchables

französische Originalsprache mit deutschen Untertiteln

 

Spielfilm 

Philippe führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss, ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht?
Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird... 

 

Frankreich 2011, 112 Min., FSK: 6, OmU, 
Regie/Buch: Olivier Nakache, Eric Toledano
Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny


Di 19.03. 20:15 Uhr

Homo Faber

Abi-Extra

Nachgespräch mit Dr. Andreas Wagenknecht, Medienwissenschaftler, Universität Mannheim. 
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn und der Volkshochschule Heilbronn.

 

Spielfilm

Auf einer Flugreise trifft der 50-jährige UNESCO-Ingenieur Walter Faber auf den Bruder seines Studienfreundes Joachim Henke. Dieser hatte Fabers Jugendliebe Hannah geheiratet, doch bevor er ihn besuchen kann, begeht Joachim Selbstmord. Fabers Leben gerät ins Wanken. Auf einem Schiff nach Europa lernt er die 20-jährige Sabeth kennen. Fasziniert begleitet er die junge Frau und schläft schließlich mit ihr. Als Sabeth verunglückt, erfährt Faber, dass die Geliebte seine Tochter ist...

Volker Schlöndorffs „Homo Faber“ ist die Verfilmung des, abgesehen vom orthographischen Unterschied, gleichnamigen Werkes „Homo faber“ von Max Frisch aus dem Jahr 1957. Im März 1991 kam die deutsch-französisch- griechische Koproduktion (117 Min.) in die deutschen Kinos - wenige Wochen vor Frischs Tod. Die Geschichte der inzestuösen Liebesbeziehung zwischen Faber und seiner Tochter und deren Tod lebt von brillanten Darstellern und gilt als äußerst gelungene Verfilmung des Romans.

 

D/F/GR/GB 1991, 109‘, FSK: 12
R/B: Volker Schlöndorff
nach dem Roman von Max Frisch
D: Sam Shepard, Julie Delpy, Barara Sukowa 


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Di. 26.03. 20:15 Uhr

Cinema Jenin 

 

Dokumentarfilm

Das Cinema Jenin wurde in den 60er Jahren gebaut und in den folgenden 20 Jahren zeigte man dort zunächst arabische, anschließend aber auch japanische und amerikanische Filme. Als es im Jahre 1987 jedoch zur ersten Intifada kam, wurde das Cinema Jenin als eines der letzten Kinos Palästinas geschlossen. Mit der Absicht, die Völker einander näherzubringen, soll das Kino neueröffnet werden – doch der Weg dahin ist kein leichter. 

 

IL/D 2012, 96 Min., FSK:6
, Regie/Buch: Markus Vetter, 
Aleksei Bakri


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Di. 02.04. 20:15 Uhr

Parada

 

Spielfilm 

In Belgrad soll eine neue „Gay Pride Parade“ stattfinden, nachdem die vorherigen Versuche blutig scheiterten. Schwulen-Aktivist Mirko weiß um die Schwierigkeit des Unterfangens. Die skurrile Komödie von Srdjan Dragojević war DER Publikumshit der Berlinale 2012 und gewann den Panorama-Publikumspreis. Klischees, Stereotypen und sicher geglaubte Wahrheiten verkehrt der Film in ihr hochgradig unterhaltsames Gegenteil. Ein sicheres Gespür für Situationskomik, grandiose Dialoge und eine seltene Übertreibungskunst machen aus „Parada“ ein einziges Kinofest.

 

SRB/HR/MK/SLO 2012, 
115 min, FSK:12 
Regie/Buch: Srdjan Dragojević,

Darsteller: Nikola Kojo, Miloš Samolov, Hristina Popović, Goran Jevtić


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Di. 09.04. 20:15 Uhr

Pieta 

 

Spielfilm 

„Pieta“ ist ein Aufsehen erregendes Drama um Schuld und Sühne von Kim Ki-duk, dem international berühmtesten und vielfach preisgekrönten koreanischen Regisseurs. Bekannt für kontroverse Themen und drastische Bilder erforscht Kim die dunklen, oft abseitigen Aspekte zwischen-menschlicher Beziehungen im Spannungsfeld von Aggression und Libido. „Was ist die Natur des Menschen? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, das ist meine filmische Arbeit.“
Mit roher Gewalt treibt Lee Kang-do für einen Geldverleiher Schulden ein. Eines Tages begegnet er einer Frau, die behauptet, sie sei seine Mutter. Der alleinstehende, mutterlos aufgewachsene junge Mann weist die geheimnisvolle Fremde zurück. Als sie plötzlich spurlos verschwindet, vermutet Kang-do, sie wäre von einem seiner Opfer entführt worden und versucht sie zu retten. Dabei macht er eine schockierende Entdeckung.

 

ROK 2012, 104 min., FSK: 16 
Regie/Buch: Kim Ki-duk


Darsteller: Lee Kang-do, Jang Mi-sun, Woo Gi-hong


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Di. 16.04. 20:15 Uhr

Sein oder Nichtsein (Ernst Lubitsch)

OmU - Original mit Untertiteln

 

Spielfilm 

Warschau 1939, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: Das Theaterensemble um Joseph Tura und seine Frau Maria muss auf Druck der Regierung ein antifaschistisches Stück absetzen – stattdessen steht nun Hamlet auf dem Spielplan. Wenig später marschiert die deutsche Wehrmacht in Polen ein, Warschau wird bombardiert, und nichts ist mehr wie es war. Ungeheuerliches wird bekannt: Professor Siletsky, der vorgibt, für die Piloten Kontakt in die Heimat halten zu können, ist in Wahrheit ein Spion, der mit den Deutschen kollaboriert, um eine Widerstandsgruppe hochgehen zu lassen. Daher hecken die Turas einen Plan aus, der ihr ganzes schauspielerisches Talent erfordert...
Immer noch sehenswert: Ernst Lubitschs Groteske, deren Protagonisten sich heillos in Spionage und Täuschung verstricken. Mel Brooks hat ihn wiederverfilmt und Quentin Tarantino ließ sich inspirieren.

 

USA 1942, 94 min., FSK: 12, OmU 
Regie: Ernst Lubitsch,
 Buch: Edwin Justus Mayer

Darsteller: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack


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Di. 23.04. 20:15 Uhr

Gerhard Richter - Painting

 

Dokumentarfilm 

Gerhard Richter gehört seit nahezu fünf Jahrzehnten zu den international bedeutendsten Künstlern. Der Filmemacherin Corinna Belz öffnete der medienscheue Maler sein Atelier, wo er im Sommer 2009 an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete. „Gerhard Richter painting“ gewährt einmalige Einblicke in die Entstehung dieser Bilder und die Arbeit des Künstlers.

In hoch konzentrierten Einstellungen lässt er uns an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffens-prozess teilhaben. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er mit ihnen kommuniziert, wie er überlegt, abwartet, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt.

„Gerhard Richter painting“ ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit - und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.

 

D 2011, 101 Min, FSK: 0, Regie: Corinna Belz


Gerhard Richter, Norbert Arns, Hubert Becker, Sabine Moritz-Richter u.a.



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Di. 30.04. 20:15 Uhr

Faust

 

Spielfilm 

Venedig 2011: Der Goldene Löwe der Filmfestspiele geht an „Faust“ von Alexander Sokurov. In seiner Laudatio sagt Darren Aronofsky, Präsident der Jury: „Es gibt Filme, die Dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die Dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme“.

 

Sokurovs „Faust“ ist nicht nur die Verfilmung von Johann Wolfgang von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos. In deutscher Sprache mit deutschen, österreichischen und russischen Schauspielern gedreht, schuf Russlands Regiestar Alexander Sokurov einen magischen und zugleich verstörenden Film. Einen Faust, wie man ihn kennt aber doch noch nie mit solcher Wucht auf der Leinwand gesehen hat.

 

RUS 2011, 134 min., FSK: 16 Regie: Aleksandr Sokurov

Buch: Yuri Arabov, Aleksandr Sokurov

Darsteller: Johannes Zeiler, Anton Adasinsky, Osolda Dychauk,

Georg Friedrich, Hanna Schygulla u.a.