Unser Programm Oktober - Dezember 2008, ab sofort immer montags!
Montag, 6. Oktober 2008
Julia
F 2007, 138 Min., FSK 12_Regie: Erick Zonca_Drehbuch: Aude Py, Erick Zonca_Darsteller: Tilda Swinton, Saul Rubineck, Kate del Castillo, Aidan Gold
Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose Lügnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die Tiefschläge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjährigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Großvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flüchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko _ kopfüber auf Kollisionskurs
Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine großartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in Julia alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin für den Darstellerpreis, für ihre Rolle in Michael Clayton erhielt sie jetzt den Oscar.
(www.julia.kinowelt.de)
Montag, 13. Oktober 2008
Interview
USA/CAN/NL 2007, 84 Min., OmU, FSK: 12_Regie: Steve Buscemi_Darsteller: Siena Miller, Steve Buscemi, Michael Buscemi, Tara Elders
Pierre Peders (Steve Buscemi) ist sauer. In Washington gärt der Skandal des Jahres, doch der gestandene Journalist soll in New York das blonde, langbeinige Starlet Katya (Sienna Miller) interviewen. Mit unwilligen und herablassenden Fragen verärgert er Katya, doch die kontert scharfzüngig und lässt den Berufszyniker ein ums andere Mal auflaufen. Offenbar hat sich Pierre in seinem Gegenüber getäuscht. Als das Interview in Katyas Wohnung fortgesetzt werden muss, kommen sich die beiden sogar näher ... scheinbar.
Die Blonde und der Intellektuelle. Das B-Sternchen und der Polit-Journalist. Der Bildungsbürger weiß sofort, wer was taugt. Doch woher? Mit Interview wandelt US-Indie-Ikone Steve Buscemi (Reservoir Dogs) auf den Spuren des holländischen Filmemachers Theo van Gogh. Buscemis Remake lief bereits in Sundance und auf der Berlinale. Für seinen knisternden Tango zweier Egos besetzte Buscemi sich selbst und die höchst talentierte Sienna Miller (Casanova, Factory Girl).
Montag, 20. Oktober 2008
Sharkwater
CAN 2006, 88 Min., FSK: 12_Regie: Rob Stewart
Ungewöhnliche Titelhelden in einer spannenden und bewegenden Geschichte: Der faszinierende, in Atem beraubend schöne Bilder umgesetzte Film Sharkwater ist weit mehr als nur eine qualitativ herausragende Dokumentation. Elegant verbindet er Schönheit und Grausamkeit des Lebens im Ozean miteinander.
Regisseur Rob Stewart, Fotograf, Taucher und passionierter Hai-Kenner, wollte mit den Vorurteilen aufräumen, die Menschen gegenüber Haien haben. So zeigt Sharkwater in berauschenden Aufnahmen diese außergewöhnlichen und vollkommen friedlichen Tiere in ihrem zunehmend eingeschränkten, bedrohten Lebensraum.
Doch aus dem Film, der vor allem die Schönheit des Meeres einfangen wollte, wurde ein rasanter Abenteuer- und Actionfilm. Denn die Fischerei-Industrie zahlloser Länder ist stets auf der Jagd nach Haien, diesen majestätischen Kampfmaschinen der Meere _ das heißt eigentlich nur nach ihren Flossen. Als Bestie verflucht, als Delikatesse begehrt, haben die Haie keine Lobby. Ihre Bestände haben sich in den letzten Jahren bereits drastisch dezimiert.
Während der Dreharbeiten gerieten Regisseur und Crew immer tiefer in ein lebensgefährliches Netz aus Kriminalität und Naturzerstörung, dessen fatale Folgen bereits deutlich sichtbar sind. Stewart betreibt in dem grandios bebilderten Sharkwater nicht nur Aufklärungsarbeit über Wesen und Natur der Haie. Seine großartige, packend erzählte Dokumentation ist auch ein eindringliches Plädoyer für eine Neudefinition der Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Montag, 27. Okober 2008
Im Tal von Elah (In The Valley Of Elah)
USA 2007, 122 Min., FSK: 12_Regie: Paul Haggis_Drehbuch: Paul Haggis, Mark Boal_Darsteller: Susan Sarandon, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Charlize Theron
18 Monate kämpfte Mike Deerfield im Irak, überlebt den Krieg, wird aber nach seiner Rückkehr in die Heimat plötzlich vermisst. Mikes Vater (TOMMY LEE JONES), macht sich auf, um direkt an Mikes Armeestützpunkt das rätselhafte Verschwinden seines Sohns aufzuklären und ihn wiederzufinden. Was der Vietnamveteran schließlich mit Unterstützung von der Polizistin Emily Sanders (CHARLIZE THERON) entdeckt, ist eine grausige Wahrheit und ein Netz aus Korruption und Lügen._(www.inthevalleyofelah.com)
Montag 3. November 2008
Control
GB/USA 2007, 121 Min., FSK: ohne_Regie und Buch: Anton Corbijn_Darsteller: Samantha Morton, Sam Riley, Alexandra Maria Lara, Joe Anderson
Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss ...
Mit Control, der Geschichte des kurzen Lebens des legendären Joy Division-Sängers Ian Curtis, gibt der weltberühmte Fotograf Anton Corbijn sein fulminantes und überragendes Debüt als Filmregisseur. In exquisitem, expressiven Schwarzweiß fotografiert, zeichnet Corbijn das Porträt eines gequälten und verlorenen Mannes, der, von Depression, Schuldgefühlen und Epilepsie geplagt, mit seinem einzigartigen Gesang zu einer der Ikonen der Postpunk-Bewegung wird, aber am Druck des Ruhms und seines Privatlebens zerbricht. Das bewegende wie mitreißende Drama mit Newcomer Sam Riley, Samantha Morton (Minority Report) und Alexandra Maria Lara (Der Untergang, Youth Without Youth) in den Hauptrollen erhielt Auszeichnungen im Rahmen der Filmfestivals in Cannes, Edinburgh, Köln und Hamburg und wurde von der European Film Academy als einer von vier Filmen für die Auszeichnung Europäische Entdeckung 2007 nominiert. _(www.control-film.de)
Montag, 10. November 2008
Jellyfish - Vom Meer getragen_(Meduzot)
Israel/F 2007, 78 Min., OmU, FSK: ohne_Regie: Shira Geffen, Etgar Keret_Drehbuch: Shira Geffen_Darsteller: Sarah Adler, Assi Dayan, Tsipor Aizen, Bruria Albek, Ilanit Ben-Yaakov
Keren, Batya und Joy _ drei Frauen zwischen Traum und Realität im heutigen Tel Aviv. Keren bricht sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein Bein und kann damit die Reise in die Karibik vergessen. Stattdessen verbringt sie ihren Urlaub in verschiedenen Hotelzimmern der Heimatstadt, wo sie auf eine schöne und geheimnisvolle Dichterin trifft. Batya findet am Strand ein merkwürdiges Mädchen, das aus dem Meer zu kommen scheint. Während sie sich um dieses kümmert, kehrt ihre eigene Kindheitserinnerung zurück und weckt sie aus ihrem traumgleichen Zustand auf. Die Philippinin Joy arbeitet als Pflegerin, um sich die Rückkehr in ihre Heimat zu finanzieren. Unbeabsichtigt führt sie bei einer alten Dame eine Versöhnung mit ihrer exzentrischen Tochter herbei.
Der israelische Kultautor Etgar Keret lässt uns in seinen Kurzgeschichten immer wieder in die Ängste und Sehnsüchte der Figuren in ihrer kuriosen Alltäglichkeit hineinblicken. Zusammen mit Shira Geffen hat er Jellyfish gedreht, der auf dem Film Festival in Cannes mit der Caméra d'Or für den besten Debütfilm ausgezeichnet wurde.
Das zeitgenössische Porträt einer in Unordnung geratenen Welt, in der jeder versucht, Liebe zu finden oder etwas zu erleben, an das man sich erinnert.
Ein modernes Märchen aus dem Herzen von Tel Aviv.
(www.jellyfish-derfilm.de)
Montag 17. November 2008
Michael Clayton
USA 2007, 120 Min., FSK: 12_Regie und Buch: Tony Gilroy_Darsteller: Tom Wilkinson, George Clooney, Ken Howard, Tilda Swinton, Sydney Pollack
Es sind die schlimmsten Tage seiner Karriere. Der ehemalige Staatsanwalt Michael Clayton (George Clooney) bereinigt die persönlichen Probleme der Klienten einer New Yorker Anwaltskanzlei.
Sein brillanter Kollege Arthur Edens (Tom Wilkonson) soll für einen internationalen Chemikalienhersteller eine Milliarden-Dollar-Klage abwenden. Doch statt den Interessen des Großklienten bedingungslos zu folgen kommen Edens Zweifel an dessen Unschuld und er sabotiert den Fall.
Michael Clayton wird beauftragt, die drohende Katastrophe abzuwenden. Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sich Clayton der größten Herausforderung seiner Karriere stellen muss ...
(www.michaelclayton.de)
Montag, 24. November 2008
Outsourced - Auf Umwegen zum Glück
USA 2006, 102 Min., FSK: ohne_Regie: John Jeffcoat_Drehbuch: George Wing, Hohn Jeffcoat_Darsteller: Larry Pine, Josh Hamilton, Ayesha Dharker, Matt Smith, Arjun Mathur, Asif Basra, Shriti Tyagi, Sudha Shivpuri
Für die Schönheit des Landes hat Todd aus Seattle in dieser charmanten Komödie um globale Arbeitsrealität und interkontinentalen Kulturschock keinen Blick und erst Augen, als er sein Herz verliert. Der Call-Center-Manager Todd (Josh Hamilton, Die Bourne Identität) aus Seattle wird gefeuert. Nein, gefeuert ist nicht das richtige Wort. Heutzutage wird ausgelagert, oder auf neudeutsch outgesourced. In diesem Fall wird Todd nach Indien geschickt, wo der Amerikaner freundliche, aber chaotische Einheimische an amerikanisches Call-Center-Niveau anpassen soll um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Obendrein soll er dort seinen eigenen Nachfolger einarbeiten! Die Hitze, die neuen Gepflogenheiten, Missverständnisse im Team und im Alltag - Todd stößt überall an seine Grenzen und sehnt sich nach Hause. Bis er begreift, dass auch er dazu lernen muss. Über Indien und Amerika, über die Liebe und vor allem auch über sich selbst. Langsam bemerkt er, dass es auch Vorteile haben kann, ausgelagert zu sein
Eine herrliche Geschichte über das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Kulturen und den Weg eines Einzelnen zu seinem Glück.
(www.outsourced-der-film.de)
Montag, 1. Dezember 2008
Beitrag zum Welt-AIDS-Tag _in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Unterland
Memory Books - Damit du mich nie vergisst
D/CH 2007 90 Min., OmU, FSK: ohne_Regie und Buch: Christa Graf
Vor dem kleinen Backsteinhaus, im Schein der Öllampe putzen sich Dennis und Chrissi jeden Abend die Zähne. Sehr gewissenhaft achtet der 10-jährige dabei auf seine kleine Schwester. Seit ihre Mutter vor knapp einem Jahr gestorben ist sind die beiden Vollwaisen.
Zwei von ca. 2 Millionen Waisenkindern Ugandas. In kaum einem anderen afrikanischem Land gibt es so viele Kinderhaushalte. Ihre Mutter wie auch ihr Vater starben an AIDS. Trotz der offensiven Aufklärungsarbeit der Regierung gehen Experten weiterhin davon aus, dass knapp 35 % der Bevölkerung Ugandas mit dem HIVirus infiziert sind.
Wenn die Eltern sterben, bleibt es den Kindern überlassen, füreinander zu sorgen.
In Uganda ist deshalb ein besonderes Projekt entstanden: Infizierte Eltern, meist sind es die Mütter, schreiben mit ihren Kindern so genannte Memory Books, Erinnerungsbücher.
Im Bewusstsein der Krankheit setzen sie sich gemeinsam mit ihren Kindern mit dem bevorstehenden Tod auseinander. Offen und ehrlich aber gleichzeitig sehr sensibel wird den Kindern nahe gebracht, dass sie bald auf sich allein gestellt sein werden.
In Form von Geschichten, Märchen oder Liedern werden Werte und Traditionen vermittelt, die Familiengeschichte wird ebenso festgehalten wie die schönsten Kindheitserinnerungen oder die Zukunftswünsche der Eltern. Auf diese Weise entstehen für die Kinder nicht nur unermesslich wertvolle Erinnerungsstücke, sondern sowohl den Eltern als auch den Kindern bietet sich die Chance die grausame Realität zu verarbeiten und sich gemeinsam auf die Zukunft vorzubereiten.
Sterbende Eltern, die für ihre Kinder die Familiengeschichte aufschreiben: Memory Books sind herzzerreißende Dokumente dafür, wie Afrikas Eltern Abschied nehmen, wie Aids die Kultur eines Kontinents verändert und welche Bedeutung das Erinnern für seine Zukunft hat.
(www.memorybooks-film.de)
Montag, 8. Dezember 2008
Todeszug nach Yuma (3:10 to Yuma)
USA 2007, 122 Min., FSK: 16_Regie: James Mangold_Drehbuch: Michael Brandt, Derek Haas, Halsted Welles_Darsteller: Peter Fonda, Christian Bale, Gretchen Mol, Luke Wilson, Ben Foster, Vinessa Shaw, Johnny Whitworth
Dan Evans (Christian Bale) ist ein Ranger, der sein ganzes Leben streng nach dem Gesetz gelebt hat. Mit seiner Frau Alice (Gretchen Mol) und seinen zwei Söhnen wohnt er abgeschieden auf einer Farm in Arizona; der ehemalige Scharfschütze wurde nach einem tragischen Unfall aus der Armee entlassen. Der Familie fehlt es am Nötigsten und die Widrigkeiten des trockenen Klimas, sowie Ärger mit dem Besitzer seiner Ranch, der die Familie unbedingt loswerden möchte, zur Not auch mit Gewalt, machen Dan das Leben zusätzlich schwer.
Eines Tages wird er mit seinen Söhnen Zeuge eines Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Der berüchtigte Bandit und Outlaw Ben Wade (Russel Crowe) und seine Gang töten alle Mitreisenden. Nur einer überlebt: Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda), den Wade mit einem Bauchschuss zu Fall gebracht hat. Dan bringt McElroy in das Städtchen Bisbee zu einem Arzt. Doch auch Wades Bande ist bereits dort.
Durch einen Zufall kann Dan dem Sheriff helfen, Wade gefangenzunehmen und lässt sich daraufhin auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 Dollar soll Dan gemeinsam mit einer Hand voll Männer den Gangster zu einer Bahnstation im Ort Contention bringen, der drei Tagesritte entfernt liegt. Der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma fährt um Punkt 3 Uhr 10 dort ab. Dan, der das Geld verzweifelt braucht um sich und seine Familie über Wasser zu halten, stimmt zu.
Wade's Komplize, der brutale Charlie Prince (Ben Foster) und seine Truppe lassen nichts unversucht um ihren Anführer zu befreien. Und auch Wade selbst, obwohl gefesselt, bleibt eine Gefahr. Der Gangster versteht es gut, die kleinste menschliche Schwäche zu seinem Vorteil zu nutzen.
Doch auch Dan glaubt, seine Zeit sei endlich gekommen und er möchte vor allem seinem ältesten Sohn beweisen, dass man auch ein Held sein kann ohne die Gesetze von Moral und Anstand zu brechen.
Die Uhr tickt. Je mehr sich die Gruppe Contention nähert, desto mehr Männer müssen ihr Leben lassen
(www.todeszug-nach-yuma.de)
Montag, 15. Dezember 2008
Married Life
USA 2007, 91 Min., FSK: ohne_Regie: Ira Sachs_Drehbuch: Ira Sachs, Oren Moverman_Darsteller: Pierce Brosnan, Chris Cooper, Patricia Clarkson, Rachel Adams
USA, 1949: Eines Tages gesteht der verheiratete und gut situierte Geschäftsmann Harry Allen (Chris Cooper) seinem alten Freund Richard (Pierce Brosnan), dass er sich in eine viel jüngere, wasserstoffblonde Frau verliebt habe. Kay (Rachel McAdams) sei ihr Name, und ihr Gatte im Krieg verschollen. Richard, der noch nie viel von der Ehe hielt, schlägt seinem Freund vor, sich die aparte Blondine als Geliebte zu halten. Doch davon will der ehrenwerte Harry nichts wissen.
Aber auch eine Trennung von seiner fürsorglichen Ehefrau Pat (Patricia Clarkson) kommt nicht in Frage _ so etwas würde ihr das Herz brechen. Während Harry verzweifelt nach einer Lösung für sein emotionales Dilemma sucht, macht sich sein eifersüchtiger Freund an die schöne Kay heran. Aber auch Pat umgibt ein pikantes Geheimnis, von dem Harry nichts ahnt.
Doch bald sieht er die Lösung für seine prekäre Situation: um Pat alles Leiden ersparen zu können, muss er lediglich seine Gattin vom Diesseits ins Jenseits befördern ...
(www.marriedlife.centralfilm.de)
Montag, 22. Dezember 2008
Dialog mit meinem Gärtner (Dialogues Avec Mon Jardinier)
F 2007, 109 Min., FSK: ohne_Regie: Jean Becker_Drehbuch: Jean Becker, Jean Cosmos_Darsteller: Daniel Auteuil, Elodie Navarre, Jean-Pierre Darroussin, Roger van Hool, Fanny Cottençon, Alexia Barlier
Ein Maler kehrt von Paris in das Haus seiner Kindheit im ländlichen Frankreich zurück. Auf der Suche nach einem Gärtner trifft er unverhofft auf einen ehemaligen Schulkameraden, den er aus den Augen verloren hatte und so auf wundersame Weise wieder findet. In ihm entdeckt er einen einfachen, offenen Charakter, dessen Wertsystem nur einem Kriterium unterliegt: dem gesunden Menschenverstand.
Die beiden unterschiedlichen Männer freunden sich in langen Gesprächen an und erleben gemeinsam eine Art späte Jugend, in der die Themen wild wechseln _ Familie, Karotten, Kürbisse, Leben, Tod, Flugreisen, Johannisbeerbüsche, Geschmack und Farben. Durch die Augen des jeweils anderen erfahren sie die Welt in einem neuen Licht.
Wir erleben die Geschichte einer Freundschaft _ mitreißend, warmherzig, facettenreich und doch klar und einfach wie eine Liebesgeschichte. Eine Geschichte über das Leben, die heiteren und traurigen Momente, den Unterschied zwischen genießbarem und himmlischem Gemüse und über die Frage, ob ein Salat so schön sein kann wie ein Gemälde.
(www.dialogmitmeinemgaertner.de)
Montag, 29. Dezember 2008
28 Weeks Later
GB/USA 2007, 100 Min., FSK: 18_Regie: Jiuan Carlos Fresnadillo_Drehbuch: Enrique Lopez Lavigne, u.a._Darsteller: Robert Carlyle, Harold Perrineau jr., Catherine McCormack, Amanda Walker, Rose Byrne
28 Wochen nachdem die Seuche, die Menschen in rasende Bestien verwandelt, erstmals in Großbritannien ausgebrochen ist, scheint der Spuk beendet. Die Evakuierung der Insel hat offenbar dazu geführt, dass alle Infizierten verhungert sind. Erste Rückkehrer werden nun, vom US-Militär streng bewacht, im verwaisten London einquartiert. Mit dabei die Geschwister Tam und Andy, die während des Ausbruchs der Seuche im Urlaub in Spanien waren und daher überlebt haben. Außerdem ihr Vater Don, der, in der Annahme sie sei bereits tot, seine Ehefrau zurückließ als rasende Infizierte das gemeinsame Versteck stürmten. Viel gemeinsame Zeit bleiben dem Vater und seinen Kindern nicht, denn kaum sind die Kinder angekommen, schon bricht das Virus erneut aus. Bald sehen sich Tam und Andy nicht nur von kannibalistischen Bestien verfolgt, sondern auch noch vom US-Militär, dass zur Eindämmung der Seuche schlicht auf alles schießt, was sich bewegt, ob infiziert oder gesund.
Jeweils Montag um 20 Uhr im CinemaxX im K3
Eintritt: EUR 4.50, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf an der Kinokasse, telefonisch unter HN - 919 09 19 oder unter www.cinemaxx.de.
Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".
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