Unser Programm Oktober - Dezember 2005: Schwerpunkt "Engel im Kino"

Mittwoch, 5.10.2005 „Engel im Kino“
Rendezvous mit einem Engel (THE PREACHERS'S WIFE)
D 1987, 127 Min.
USA 1996, 124 Min.
Regie: Penny Marshall
Drehbuch: Nat Mauldin, Allan Scott
Darsteller: Denzel Washington, Whitney Houston, Courtney B. Vance
Bereits 1947 spielte Cary Grant in „The Bishop's Wife“ den Engel, der einem Pfarrer zu Hilfe kommt und dessen Frau den Kopf verdreht. In „The Preacher's Wife“, wie das Remake im Originaltitel heißt, ist Denzel Washington der Engel, Whitney Houston die Pfarrersfrau und Courtney B. Vance ihr Ehemann.
Reverend Henry Biggs gönnt sich keine freie Minute, weil er sich um die zahllosen Nöte seiner Gemeinde kümmert. Seine schöne, verständnisvolle Frau Julia, die ihm als Solistin im Gospelchor auch in der Kirche treu zur Seite steht, sieht ihn zunehmend verzweifeln. Als dem Prediger die Probleme über den Kopf wachsen, bittet er in flehendem Gebet seinen obersten Vorgesetzten um Hilfe.
Dann purzelt unversehens Engel Dudley auf die Erde. Er landet im Schnee mitten zwischen dem goldigen Pfarrerssohn Jeremiah und dessen Freund Hakim. Der stattliche Fremde im eleganten grauen Mantel gewinnt rasch Vertrauen und beginnt mit seinem segensreichen Wirken. Und es gibt viel für ihn zu tun: Henry wieder aufrichten, den Sohn trösten, dessen kleiner Freund wegzieht, und die Kirche vor einem Immobilienhai schützen, der das Gotteshaus abreißen lassen will.

Mittwoch, 12.10.2005
Birth
USA 2004, 100 Min., FSK: 12
Regie: Jonathan Glazer
Drehbuch: Jean-Claude Carrière, Milo Addica, Jon Glazer
Darsteller: Lauren Bacall, Anne Heche, Nicole Kidman, Alison Elliott, Peter Stormare, Ted Levine
Zehn Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres geliebten Mannes Sean befreit sich Anna (Nicole Kidman) endlich aus dem Tal der Schatten – sie will ein neues Kapitel beginnen und den charmanten und gebildeten Joseph (Danny Huston) heiraten, der der schönen jungen Witwe schon seit drei Jahren geduldig den Hof macht.
Auf der Verlobungsparty taucht wie aus dem Nichts ein ungeladener Gast auf: ein kleiner Junge, der mit Anna allein sprechen möchte. Anna gibt einer plötzlichen Eingebung nach und begleitet den Kleinen in die Küche. Dort behauptet er, er sei ihr verstorbener Mann Sean. Und er warnt sie vor der Ehe mit Joseph. Dann schlägt er vor, Fragen zum Leben des toten Sean zu beantworten – sein Wissen ist unheimlich.
Mit „Birth“ wird Außenseiter Jonathan Glazer seinem Ruf gerecht, den er sich mit seinem hervorragenden Regie-Erstling „Sexy Beast“ erworben hat. Für seinen neuen Film tat er sich mit Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman zusammen, um in einer metaphysischen Lovestory die Grauzone zwischen Verstand und Gefühl zu erforschen. Nicole Kidman spielt die schwer geprüfte junge Witwe Anna, die sich ein neues Leben aufbauen will, als plötzlich ein kleiner Junge auftaucht und ganz ernsthaft behauptet, die Reinkarnation ihres verstorbenen Ehemanns zu sein. Als Anna zeigt Nicole Kidman eine Leistung von atemberaubender emotionaler Bandbreite: Die intelligente Frau entdeckt ganze neue Seiten an sich, als sie sich mit dieser ebenso bizarren wie verlockenden Möglichkeit auseinander setzt. Und die Schauspielerin hat einen wunderbaren Partner, den kleinen Kanadier Cameron Bright, der den kindlichen Eindringling mit beunruhigender Zurückhaltung und Überzeugungskraft darstellt. Diese sehr unkonventionelle Geschichte erzählt Glazer mit stilsicherer Hand - er schafft eine Welt, die wie in einem Märchen zugleich vertraut und unwirklich erscheint. Wie viele Märchen funktioniert „Birth“ als Romanze, Krimi und Familiendrama gleichermaßen. All diese Elemente verweben sich zu einer magischen Einheit, die von Liebe, Sterblichkeit und dem unergründlichen Jenseits erzählt.
Um diese zeitlosen Themen fürs Kino aufzuarbeiten, engagierte Glazer Schauspieler des amerikanischen und internationalen Kinos. Zu diesem außergewöhnlichen Ensemble zählen auch die Hollywood-Legende Lauren Bacall sowie Danny Huston, der Sohn des großen Regisseurs John Huston.

Mittwoch, 19.10.2005
The Woodsman
USA 2004, 87 Min.
Regie: Nicole Kassell
Drehbuch: Nicole Kassell, Steven Fechter
Darsteller: Kevin Bacon, Kyra Sedgwick, Benjamin Bratt, David Alan Grier
Nach zwölf Jahren Gefängnis wird Walter (Kevin Bacon), verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger, in eine Welt entlassen, die er kaum noch kennt und die ihn nicht kennen will. Walter versucht ein normales, unauffälliges Leben zu führen. Er zieht in ein kleines Apartment und findet einen Job im Sägewerk. Doch seine Umwelt begegnet ihm mit Misstrauen, Ablehnung und Hass.
„Blickpunkt:Film“ sah in dieser Low-Budget-Produktion ein schockierendes und berührendes Drama in der Tradition von Sling Blade und vermutet, dass wegen der heiklen Thematik und der dunklen Grundstimmung kein Massenpublikum für dieses packende psychologische Drama zu gewinnen sei. Das Arthouse-Publikum aber werde mit dem seltenen „So soll Kino sein“-Gefühl belohnt. Die große Leistung der Filmemacher sei ihr Blickwinkel: Zu keiner Zeit wird um die Sympathie des Publikums für den zerrissenen „Helden“ geworben, dennoch gelingt es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die Verständnis für dessen innere Konflikte, seinen Kampf mit sich selbst, weckt.

Mittwoch, 26.10.2005
Wodka Lemon (VODKA LEMON)
F/CH/Armenien/I 2003, 88 Min.
Regie und Buch: Hiner Saleem
Darsteller: Romik Avinian, Lala Sarkissian, Yvan Franek, Rouzanne Mesropian, Zahal Karielachvili
Ein kleines, überwiegend von Kurden bewohntes armenisches Dorf im Kaukasus: Hier ist jeder damit beschäftigt, während des harten Winters irgendwie über die Runden zu kommen. So auch Hamo, ein rüstiger 60-jähriger Witwer. Mit einer Pension von sechs Dollar im Monat kann er nicht überleben, und so verkauft er nach und nach auf dem Flohmarkt in der nächsten Stadt die ganze Habe: einen Hochzeitsschrank, den alten Fernseher, die Militäruniform. Von seinen Söhnen kann Hamo keine Hilfe erwarten. Trotz allem verliert Hamo seinen Optimismus nicht. Jeden Tag besucht er das Grab seiner Frau auf dem Friedhof und erzählt ihr, was es so alles Neues gegeben hat. Und hier begegnet er der schönen Witwe Nina, die ebenso arm ist wie er selbst, und ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Der örtliche Busfahrer, der lauthals französische Liebeslieder zu singen versteht, wird sein Verbündeter.

Mittwoch, 2.11.2005 „Engel im Kino“
Ein göttlicher Job – Im Himmel wird 'ne Stelle frei
D 2000, 83 Min., FSK: 12
Regie: A. Senjan, Thorsten Wettcke
Drehbuch: Thorsten Wettcke
Darsteller: Oliver Korittke, Thierry van Werveke, Heike Makatsch, Tamara Simunovic, Anna Loos
Ein mutiger Film; ein Film, der aufrüttelt, Tabus auslotet und Grenzen aufzeigt. Ein Film, der Kirchenorganisationen und ähnlich veranlagte Fanatiker vor den Filmtheatern aufmarschieren lässt und „Blasphemie!“-Rufe provoziert. Ein Film, der unbeirrt seine Botschaft deklamiert und Leben verändert. All das ist „Ein göttlicher Job“ nicht. Dafür ist er durchgeknallt – und zwar komplett.
Die Story vom missmutigen Erdengott Jonathan, der nach 1000 Jahren Amtszeit pünktlich zur Millenniumswende seinen Nachfolger im frisch verliebten Comiczeichner Niklas erkennt – Typ: sympathischer Loser – sieht auf der Leinwand noch weitaus bizarrer aus, als es sich mit Worten wiedergeben läßt. (www.schnitt.de)

Mittwoch, 9.11.2005
Die Mauer (MUR)
F/Israel 2004, 96 Min.
Regie und Buch: Simone Bitton
„Mauer“ ist eine filmische Meditation über den Israel-Palästina-Konflikt. Die Filmemacherin Simone Bitton behauptet ihre doppelte Identität als Jüdin und Araberin und lässt so die Grenzen des Hasses verschwimmen. In einem klassischen dokumentarischen Ansatz folgt der Film der Mauer der Trennung, die eine der historisch bedeutendsten Landschaften zerstört, indem sie das eine Volk einsperrt und das andere eingrenzt. Auf der Baustelle dieser irrsinnigen Mauer trotzen tägliche Ansprachen und heilige Gesänge – auf Hebräisch und Arabisch – dem Diskurs des Krieges inmitten des ohrenbetäubenden Lärms der Bulldozer.
„Die cinematographische Intelligenz dieses Films besteht darin, zu zeigen wie sich die Politik in den Raum eingräbt, wie sie selbst inszeniert ist und wie diese Inszenierung, auch wenn sie schlecht ist, sich selbst denunziert.“ – Le Monde
„Bitton ... beschreibt die Fakten mit Kraft und Realismus. Ihr Film ist darüber hinaus auch eine schöne Reflexion über Frieden und Brüderlichkeit.“ – Le Figaro

Mittwoch, 16.11.2005
In Zusammenarbeit mit der VHS Heilbronn
Die chinesischen Schuhe
D/China 2004, 104 Min.
Regie und Buch: Tamara Wyss
Auf den Spuren ihrer Großeltern begibt sich Tamara Wyss den Jangtse flussaufwärts, durch die Drei Schluchten bis in die großen Städte Sichuans. Wenige Wochen vor der Fertigstellung des Staudamms gedreht, treffen wir überall auf Zeichen eines historischen Umbruchs. Alles ist in Bewegung, nicht nur die Flusslandschaft, die an uns vorüberzieht. Alte Städte werden abgerissen, neue gebaut, der Welt größter Staudamm lässt einen Fluss und mit ihm eine einzigartige Kulturlandschaft unwiederbringlich verschwinden. Nichts wird bleiben wie es ist, auch die Landschaft der Drei Schluchten, die wir im Film sehen, wird in Kürze nur noch Geschichte sein.
Mit erstaunlicher Offenheit und einer überraschenden Gelassenheit berichten die Menschen, denen Tamara Wyss während ihrer Reise begegnet, von den Verwerfungen chinesischer Geschichte und den Folgen aktueller Politik für ihr Leben. Im Gepäck hat die Autorin Fotografien, Tonaufnahmen, Aufzeichnungen und Briefe ihrer Großeltern. Diese Dinge sind ihr Reiseführer durch das Land und zu den Menschen. Zu ihnen kehrt der Film immer wieder zurück.

Mittwoch, 23.11.2005 „Engel im Kino“
Dogma
USA 1999, 130 Min., FSK: 16
Regie und Buch: Kevin Smith
Darsteller: Matt Damon, Salma Hayek, Ben Affleck, Jason Lee
Tausende von Jahren saßen die aus dem Himmel verbannten Engel Loki und Bartleby in Wisconsin fest. Jetzt endlich ist ihre Chance gekommen, wieder in himmlische Sphären zurückzukehren. Dazu brauchen sie nur noch durch die Pforten einer neu geweihten Kathedrale in New Jersey schreiten. Das würde aber das Ende der Welt bedeuten – wäre mit diesem Schritt doch auch die Fehlbarkeit Gottes bewiesen.
Ausgerechnet Bethany Sloane, die nicht mehr so recht an Gott glaubt und in einer Abtreibungsklinik arbeitet, wird auserkoren, den Plan der gefallenen Engel zu verhindern. Unterstützt von dem schwarzen Apostel Rufus, der aufreizenden Muse Serendipity und den beiden ungehobelten Propheten Jay und Silent Bob zieht Bethany in einen aberwitzigen Kreuzzug, in dem der Glaube aller Beteiligten auf eine schwere Probe gestellt wird.

Mittwoch, 30.11.2005
In Zusammenarbeit mit der Aufbaugilde Heilbronn
Boudu (BOUDU)
F 2005, 104 Min., FSK: 6
Regie: Gérard Jugnot
Drehbuch: Gérard Jugnot, Philippe Lopes-Curval
Darsteller: Gérard Depardieu, Catherine Frot, Jean-Paul Rouve, Serge Riaboukine, Gérard Jugnot
Eine Frühlingsnacht in Aix-en-Provence. Der komplett verschuldete Galerist Christian Lespinglet rettet einen Obdachlosen aus dem Kanal. Der Held wider Willen nimmt den glücklosen Selbstmörder, er heißt Boudu (gespielt von Gérard Depardieu), mit zu sich nach Hause – nur für ein paar Stunden.
Das unerwartete Aufkreuzen von Boudu wirkt wie ein Windstoß, der das mühsam in Balance gehaltene Kartenhaus, als das man Monsieur Lespinglets Existenz ansehen könnte, fast in sich zusammenstürzen lässt.
Der Wirbelwind Boudu, dessen Aufenthalt bei Lespinglet nur ein kurzer sein sollte, richtet sich in diesem Provisorium ein. Er strapaziert die Geduld und den guten Willen seiner Gastgeber, er bringt die sensiblen Regeln des Miteinanders zwischen Christian und seiner Frau Isolde, aber auch zwischen Christians Assistentin Coralie und dem Künstler Hubert gehörig durch-einander. Boudu ist unerträglich. Er ist beleidigend, naiv, egoistisch, hemmungslos, in seinen Sternstunden aber auch poetisch. Boudu heilt den Lebensüberdruss, er behebt die Malblockade und er hilft sogar dem Kinderwunsch auf die Sprünge.

Mittwoch, 7.12.2005
Beitrag zum Welt-AIDS-Tag in Zusammenarbeit mit Heh! und der AIDS-Hilfe Unterland
Walk on Water (LALECET AL HAMAIM)
Israel 2004, 104 Min.
Regie: Eytan Fox
Drehbuch: Gal Uchovsky
Darsteller: Carola Regnier, Hanns Zischler, Knut Berger
Eyal ist Auftragskiller des israelischen Geheimdienstes Mossad. Nur widerwillig akzeptiert er seinen neuesten Auftrag: Um den untergetauchten ehemaligen Nazi-Offizier Alfred Himmelman aufzuspüren, wird er auf dessen Enkel Axel angesetzt, der seine Schwester Pia in Israel besucht. Pia hat ihrer Familie in Deutschland den Rücken gekehrt und lebt nun in einem Kibbuz. Eyal gibt sich als persönlicher Fremdenführer aus und führt Pias Bruder Axel zu den historischen Stätten Jerusalems und an die Strände des Toten Meeres.
Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten beginnt sich der verhärtete Eyal für Axels liberale Sichtweise und seinen intelligenten Enthusiasmus zu interessieren. Doch Eyals machohafter Konservatismus wird von Axels offenem Umgang mit seiner Homosexualität herausgefordert.
Bald nach Axels Rückkehr nach Deutschland vermutet der Mossad, dass Himmelman zur großen Geburtstagsfeier von Axels Vater aus seinem Versteck auftauchen wird. Deshalb wird Eyal nach Deutschland geschickt, wo er Axel treffen soll, um die Wahrheit über die berüchtigte Familie herauszufinden. Doch wird der Berufskiller Eyal auch einige Wahrheiten über sich selbst entdecken müssen.

Mittwoch, 14.12.2005
Silentium
AU 2004, 110 Min.
Regie und Buch: Wolfgang Murnberger, nach einem Roman von Wolf Haas
Darsteller: Josef Hader, Udo Samel, Jürgen Tarrach, Simon Schwarz, Joachim Król, Karl Fischer
Jetzt ist schon wieder was passiert. Diesmal in Salzburg. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist tot. Angeblich Selbstmord. Für die Kirche eine glückliche Fügung. Hat doch der Tote erst vor kurzem mit skandalträchtigen Erinnerungen an seine Jugend im Knabenkonvikt aufhorchen lassen.
Brenner hat andere Sorgen. Doch die attraktive Witwe des soeben Verblichenen macht ihm schöne Augen und ein finanziell verlockendes Angebot. Sie glaubt, dass ihr Mann ermordet wurde. Und Brenner soll es beweisen.
Ein Glück, dass ihm sein alter Freund Berti zu Hilfe kommt. Ihre Ermittlungen führen sie in die verschwiegene Welt des Konvikts und hinter die Kulissen der Festspiele. Brenner gerät unter Mordverdacht und kommt um ein Haar ums Leben.
Am Ende ist der Fall gelöst. Doch die Spitzen der Gesellschaft haben ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit.

Mittwoch, 21.12.2005 „Engel im Kino“
Stadt der Engel (CITY OF ANGELS)
USA 1998, 117 Min.
Regie: Brad Silberling
Drehbuch: Dana Stevens
Darsteller: Nicolas Cage, Meg Ryan, Dennis Franz, Andre Braugher
Nicolas Cage und Meg Ryan spielen die Hauptrollen in diesem romantischen Drama über einen Schutzengel, der sich in die Frau verliebt, die er beschützen soll. Dieser Film ist die amerikanische Version des deutschen Films „Der Himmel über Berlin“ von Wim Wenders. Der Regisseur, der auch für das deutsche Originaldrehbuch verantwortlich zeichnet, hatte sich ein Vetorecht für das Skript des Remakes vorbehalten, jedoch nicht davon Gebrauch gemacht. Unter der Regie von Brad Silberling („Casper“) spielen Dennis Franz („American Buffalo“) und Andre Braugher („Auf engstem Raum“) in weiteren Hauptrollen.

Mittwoch, 28.12.2005
The Commitments
Irland/England 1991, 118 Min.
Regie: Alan Parker
Drehbuch: Roddy Doyle
Darsteller: Robert Arkins, Johnny Murphy, Félim Gormley, Angeline Ball, Maria Doyle Kennedy
Der 21-jährige Jimmy Rabbitte will den Soul nach Dublin bringen. Unter großer Anstrengung stellt er eine bunte Truppe von Musikern zusammen, die unter dem Namen „The Commitments“ auftreten soll. Angeführt von Jimmy und dem 45-jährigen Soul-Veteranen und Trompeter Joey, beginnt der Kampf um Soundanlagen, Übungsräume und schließlich um erste Auftritte. Die meiste Kraft kostet es Jimmy aber, die verschiedenen Temperamente der Bandmitglieder im Zaum zu halten. Als endlich der musikalische Durchbruch gelingt und sie sogar die Möglichkeit bekommen, mit dem Idol Wilson Pickett gemeinsam aufzutreten, bricht die Band im Streit auseinander.
Mit warmherzigem Humor und vor dem mitreißenden Sound alter Motown-Hits zeigt Regisseur Alan Parker („Fame“, „Angel Heart“, „Mississippi Burning“, „Evita“) den Aufstieg und Fall einer Band. Mit „The Commitments“ hat Parker einen der besten Musikfilme der 90er Jahre geschaffen.


Jeweils Mittwoch um 20 Uhr im „CinemaxX“ im K3
Eintritt: EUR 4.50, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf ab Dienstag an der Kinokasse, telefonisch unter HN-9190919 oder unter „www.cinemaxx.de“.

Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".

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