Unser Programm Juli - September 2009

Montag, 6. Juli 2009
Der Knochenmann
Österreich 2008, 120 Min. FSK: 16_Regie: Wolfgang Murnberger_Drehbuch: Wolfgang Murnberger, Wolfgang Haas, Josef Hader_Buchvorlage: Wolfgang Haas_Darsteller: Simon Schwarz, Josef Bierbichler, Josef Hader, Birgit Minichmayr, Stipe Erceg
Jetzt ist schon wieder was passiert: Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner von seinem alten Freund Berti den mickrigen Auftrag, Horvaths Leasingwagen zurückzubringen, und macht sich auf den langen Weg in die tiefste, schneebedeckte österreichische Provinz.
Der führt ihn direkt zum „Löschenkohl“, einer Backhendlstation von legendärem Ruf. Tausende Hühner müssen wöchentlich ihr Leben lassen, um hier, knusprig paniert, bis auf die Knochen abgenagt zu werden. Eine Knochenmehlmaschine zermahlt die Hühnerreste zu Futtermehl für die nächste Hühnergeneration. Ein kannibalischer Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens.
Autor Wolf Haas veröffentlichte seit 1996 mehrfach ausgezeichnete Krimis rund um den lakonischen Privatdetektiv Brenner. Zwei dieser Krimis, „Komm, süßer Tod“ und „Silentium“ wurden bereits mit Kabarettist Josef Hader in der Hauptrolle inszeniert von Regisseur Wolfgang Murnberger in die Kinos gebracht. „Der Knochenmann“ ist nun also das dritte Gemeinschaftsprojekt des Trios, das auch für das Script verantwortlich zeichnet.
(www.knochenmann-derfilm.de)


Montag, 13. Juli 2009
O'Horten
F/N/D 2007, 91 Min., FSK: ohne_Regie: Bent Hamer_Darsteller: Joachim Calmeyer, Bjørn Floberg, Bard Owe, Githa Nörby, Espen Schönberg
Lakonische Tragikomödie über die Wege, die das Schicksal nimmt, wenn der Fahrplan plötzlich nicht mehr gilt: Ausgerechnet vor seinem letzten Dienstantritt verpasst der 67jährige Odd Horten zum ersten Mal in vierzig Jahren seinen Zug - der Anfang einer unglaublichen Odyssee.
Die Welt ist ein Spielplatz voller verrückter Ereignisse. Seltsam sind die Wege, die das Schicksal geht und das Chaos eröffnet auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Alles kann passieren. Und vielleicht gehen die Träume, zu denen uns bisher immer der Mut fehlte, am Ende ja doch in Erfüllung?
(ohorten.pandorafilm.de)


Montag, 20. Juli 2009
Milk
USA 2008, 128 Min., FSK: 12_Regie: Gus van Sant_Drehbuch: Dustin Lance Black_Darsteller: Sean Penn, Emile Hirsch, Josh Brolin, Diegi Luna, James Franco, Jeff Koons
San Francisco, 1972. Harvey Milk und sein Partner Scott Smith haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Cameras“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels - und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu.
An der Seite seines Partners Jack Lira schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht.
„Großes Kino - und ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.“ Guido Westerwelle in BILD
... und Sean Penn erhielt 2009 den Oskar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Harvey Milk.
(www.milk.film.de)


Montag, 27. Juli 2009
Bonjour Sagan (Sagan)
F 2008, 117 Min., FSK: ohne_Regie: Diane Kurys_Drehbuch: Diane Kurys, Claire Lemaréchal, Martine Moriconi_Darsteller: Arielle Dombasle, Jeanne Balibar, Sylvie Testud, Lionel Abelanski, Pierre Palmade
Künstlerbiographie des literarischen Wunderkinds und ersten Popstars Frankreichs Francoise Sagan. Mit dem weltweiten Sensationserfolg ihres mit 18 Jahren geschriebenen Erstlingsroman „Bonjour Tristesse“ bringt die Sagan dem Nachkriegsfrankreich den Glamour zurück. Sie zelebriert einen unabhängigen Lebensstil, der für das Nachkriegsfrankreich eine Provokation darstellte und doch einen neuen Trend gesetzt hat.
(www.sagan-derfilm.de)


Montag 3. August 2009
So glücklich war ich noch nie
D 2008, 94 Min., FSK: ohne_Regie und Buch: Alexander Adolph_Darsteller: Nadja Uhl, Devid Striesow, Jörg Schüttauf, Floriane Daniel, Thorsten Merten, Elisabeth Trissenaar
Sein Flirt mit der Kundin einer Boutique wird dem Betrüger Frank zum Verhängnis: Er wird gefasst und muss hinter Gitter. Nach seiner Entlassung kommt er bei seinem Bruder unter. Durch dessen rechtschaffene Art wird er angespornt, sein Geld zur Abwechslung auf ehrliche Weise zu verdienen. Doch dann trifft er Tanja wieder, die Frau aus der Boutique. Für sie würde er alles tun. Dass sie als Prostituierte arbeitet, hält ihn nicht davon ab, sich in sie zu verlieben. Um sie aus dem Rotlichtmilieu zu befreien, verfällt er wieder seiner Sucht, mit wechselnden Identitäten zu spielen - doch je mehr er retten will, desto mehr verstrickt er sich in allerlei Betrügereien...
Nach seinem Dokumentarfilm „Die Hochstapler“ bleibt Alexander Adolph der menschlichen Seite des Betrügens treu. Mit „So glücklich war ich noch nie“ gibt er sein Kinospielfilmdebüt. Die Stars Devid Striesow („Yella“, „Die Fälscher“) und Nadja Uhl („Der Baader Meinhof Komplex“, „Sommer vorm Balkon“) spielen die Hauptrollen in diesem traurigkomischen Abenteuer eines Betrügers, dem die normale Welt zu grau und sein normales Ich zu klein ist. Ein Film über die Sucht nach Anerkennung, das Verlangen nach Bestätigung und die Hoffnung auf Liebe - Koste es, was es wolle.
(sogluecklich.kinowelt.de)


Montag, 10. August 2009
The Wrestler
USA 2008, 105 Min., FSK: 12_Regie: Darren Aronofsky_Drehbuch: Robert Siegel_Darsteller: Mickey Rourke, Marisa Tornei, Evan Rachel Wook, Mark Margolis
„The Wrestler“ ist das aufregende Comeback des Mickey Rourke. Die Geschichte über verprügelte Träumer und unbesiegte Verlierer begeisterte die Festivalgänger von Venedig 2008 so nachhaltig, dass ein kleines Beben durch die Filmwelt ging. Regie-Visionär Darren Aronofsky („Requiem for a Dream”) erhielt den Goldenen Löwen indes nicht nur für seinen Besetzungs-Coup. Ihm gelang ein moderner Klassiker über Liebe, Einsamkeit und den Lockungen der großen Bühne, denen man sich nicht entziehen kann. In weiteren Rollen überzeugen Evan Rachel Wood („Dreizehn“) und Marisa Tomei („Was Frauen wollen“). Für ihr herausragendes Spiel bekamen Mickey Rourke und Marisa Tomei jeweils eine Oscar-Nominierung. Mickey Rourke wurde für seine Rolle bereits mit einem Golden Globe ausgezeichnet, ebenso erhielt Rocklegende Bruce Springsteen die Trophäe für den besten Titelsong.
Randy „The Ram“ Robinson ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie auf, findet in der Stripperin Cassidy eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist ein Schicksal...
Gilt auch für „The Ram“ die alte und brutale Ring-Weisheit &Mac226;Sie kommen nie zurück'?
Internationale Filmefestspiele Venedig 2008 - Goldener Löwe
(www.thewrestler.kinowelt.de)


Montag 17. August 2009
The Fall
Indien, GB, USA 2006, 117 Min., FSK: 12_Regie: Tarsem Singh_Drehbuch: Dan Gilroy_Darsteller: Lee Pace, Catinca Untaru, Justine Waddell
Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria. Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen - es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank ...
Der vielfach ausgezeichnete Musikvideo-, Werbe- und Spielfilm-Regisseur TARSEM SINGH („The Cell“) drehte vier Jahre lang in weltweit über 20 Ländern, um seine Hauptdarsteller LEE PACE (aktuell nominiert für den Golden Globe / „Pushing Daisies“) und die wunderbare Neuentdeckung CATINCA UNTARU bildgewaltig in Szene zu setzen: Er siedelt sie in einem Krankenhaus im Los Angeles der 20er Jahre an, um sie dann durch eine verschwenderisch schöne Fantasiewelt mit exotischen Banditen, teuflischen Tyrannen, prächtigen Palästen und atemberaubenden Landschaften zu führen. Das Ergebnis ist ein visuelles Meisterwerk, begleitet von einem erstklassigen Soundtrack. Ein bewegendes wie abenteuerliches Märchen und eine Hommage an die Magie der Vorstellungskraft.
(www.thefall-film.de)


Montag, 24. August 2009
Drei Affen (Üç Maymun)
Türkei 2008, 109 Min., FSK: 12_Regie: Nuri Bilge Ceylan
Drehbuch: Nuri Bilge Ceylan, Ebru Ceylan, Ercan Kesal
Darsteller: Yavuz Bingol, Ercan Kesal, Hatice Aslan, Rifat Sungar, Cafer Köse, Gürkan Aydin
Eine Familie droht an kleinen Geheimnissen zu zerbrechen, die plötzlich zu gewaltigen Lügen anwachsen. Um nicht die schmerzlichen Konsequenzen und die Verantwortung tragen zu müssen, verhält sich jeder in der Familie wie die sprichwörtlichen drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Aber kann man dadurch der Wahrheit entkommen?
Der Politiker Servet schläft nachts auf einer Landstraße am Steuer seines Autos ein und überfährt einen Menschen. Statt sich zu der Tat zu bekennen, überredet er seinen Chauffeur Eyüp, die Schuld auf sich zu nehmen.
Während Eyüp die neunmonatige Haftstrafe für Servet im Gefängnis absitzt, beginnt dieser ein Verhältnis mit Eyüps Frau Hacer. Deren Sohn Ismail entdeckt die Affäre und reagiert zutiefst schockiert. Als schließlich Eyüp wieder frei kommt, nimmt das Drama um emotionale, sexuelle und finanzielle Abhängigkeiten seinen Lauf ...
„Der Film legt eine Kunstfertigkeit an den Tag, die im modernen Kino selten geworden ist.“ Chicago Tribune


Montag, 31. August 2009
Odette Toulemonde
F/B 2007, 100 Min. FSK: ohne_Regie und Buch: Eric-Emmanuel Schmitt_Darsteller: Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber, Fabrice Murgia, Nina Drecq, Camille Japy, Alain Doutey
Was würde es nützen zu jammern? Also macht Odette Toulemonde das Beste aus ihrem bescheidenen kleinen Leben: Stets gut gelaunt und wie aus dem Ei gepellt, wirkt sie rundum zufrieden.
Tagsüber steht sie sich zwar in der Kosmetikabteilung eines Kaufhauses die Beine in den Bauch und in ihrer kleinen Mietwohnung drängeln sich ihr liebenswerter schwuler Sohn, ihre arbeitslose Tochter und deren ordinärer Freund. Aber es gibt etwas Größeres, Berührendes in ihrem Leben: die Romane des Schriftstellers Balthazar Balsan.
Doch der verwöhnte Mann interessiert sich nicht für seinen treuesten Fan. Als die Kritiker sein neues Buch zerfetzen, verfällt der verschmähte Künstler in eine Depression und braucht dringend Trost - Odettes große Chance ist gekommen…
Das Regiedebüt des französischen Schriftstellers und Drehbuchautors Eric Emmanuel Schmitt („Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran") ist ein warmherziges, skurriles Märchen geworden, wenn auch mit einigen Abrutschern in brachial-romantische Niederungen - ohne eine sehr elastische Kitschtoleranz dürfte der Film wenig Vergnügen bereiten.
(www.odette.senator.de)


Montag, 7. September 2009
El Sistema
D 2009, 102 Min., FSK: ohne, OmU_Ein Film von Paul Smaczny und Maria Stodtmeier
Vor mehr als dreißig Jahren begann José Antonio Abreu in Venezuela das „Sistema“ - ein Netzwerk von Kinder- und Jugendorchestern zu errichten, in dem heute über 300.000 Kinder ein Instrument erlernen. Was wie ein Märchen klingt, ist die außergewöhnliche Geschichte einer Vision, die Realität wurde. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm zeigt, wie Abreus revolutionäre Ideen einen Ausweg aus dem Kreislauf der Armut in den „barrios“ von Venezuela weisen, und wie die Kraft der Musik ein lateinamerikanisches Land zu verändern beginnt.
Die Regisseure Paul Smaczny und Maria Stodtmeier erzählen die Erfolgsgeschichte des Netzwerkes aus der Sicht der Schüler, Lehrer und Eltern. Der Film vermittelt die Leidenschaft und Freude beim gemeinsamen Musizieren. Und er fängt zudem das alltägliche Leben der Kinder außerhalb der Musikschulen ein. Erst aus dieser Perspektive wird deutlich, welche Chancen und Möglichkeiten das „Sistema“ den Kindern und Jugendlichen in Venezuela bietet.
(www.el-sistema-film.com)


Montag, 14. September 2009
Talk to Me
USA 2007, 118 Min., FSK: ohne_Regie: Kasi Lemmons_Drehbuch: Michael Genet, Rick Famuyiwa_Darsteller: Don Cheadle, Chiwetel Ejiofor, Raraji P. Henson, Martin Sheen
Petey Greene (Don Cheadle) ist zu allem entschlossen, als er aus dem Gefängnis entlassen wird. Er träumt davon, Radio DJ zu werden und nichts und niemand kann ihn dabei aufhalten. Die Zeit ist reif für einen DJ wie Petey, denn unter der Oberfläche Washingtons brodelt es Mitte der 60er Jahre: Heißer Soul, die Bürgerrechtsbewegung und der Wunsch einer ganzen Generation nach Veränderung lässt das amerikanische Establishment erzittern.
Fortan redet Petey aus seinem kleinen Studio zu den Menschen über Rassismus und Bürgerrechte, über Drogen und Politik, über Gerechtigkeit und Sex. Seine Unverfrorenheit, die Dinge beim Namen zu nennen und sein beißender Humor lassen die Quoten schon bald nach oben schnellen. Aus dem Kleinkriminellen ohne Zukunft wird schließlich eine der bekanntesten Persönlichkeiten dieser Ära mit eigener Fernsehshow und einer wachsenden Anhängerschaft. Doch Peteys innere Dämonen lassen sich nicht so einfach abschütteln und drohen, seinen Traum zu zerstören...
(talktome.centralfilm.de)


Montag, 21. September 2009
Man on Wire
GB 2008, 94 Min., FSK: ohne_Ein Film von James Marsh_nach dem Buch von Philippe Petit „To reach the clouds“_Musik: Michael Nyman
Am 7. August 1974 balancierte ein Franzose namens Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York, den beiden höchsten Türmen der damaligen Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, wurde er festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Bis zu diesem Moment hatte niemand außer Petit und seinen Komplizen, mit denen er diesen illegalen &Mac226;Coup' monatelang zusammen vorbereitet hatte, je etwas davon erfahren.
James Marshs Dokumentarfilm erweckt Petits unglaubliches Abenteuer wieder zum Leben durch das Zeugnis aller beteiligten Konspiranten, die ein einmaliges und wunderschönes Kunststück schufen, das als „das künstlerische Verbrechen des Jahrhunderts“ in die Geschichte einging.
Der britische Komponist Michael Nyman ist vor allem für seine Musik zu Jane Campions Film „Das Piano“ und seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Peter Greenaway bekannt. In den 1960er Jahren hat sich Nyman von der Musikästhetik der Avantgarde distanziert und einen Stil entwickelt, der auf starker Melodik, einprägsamer, aber changierender Rhythmik und tonalen Strukturen basiert.
Philippe Petit probt seine Drahtseilakte ausschließlich zur Musik von Michael Nyman, weshalb dessen Musik ebenfalls für „Man on Wire“ verwendet wurde.
„Man on Wire“ wurde 2009 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
„Man on Wire ist großartiges Kino - eine Hommage an einen Traumtänzer und das Objekt seiner Begierde. Das zeigt Regisseur James Marsh mit beeindruckenden Bildern der Twin Towers vom ersten Höhepunkt ihrer Geschichte.“ Kulturzeit 3sat
(www.manonwire.de)


Montag, 28. September 2009
Alter-nativen - In Zusammenarbeit mit der VHS
Festmahl im August
Italien 2008, 75 Min., FSK: ohne_Regie und Buch: Gianni Di Gregorio_Darsteller: Valeria De Franciscis, Marina Cacciotti, Maria Calì, Grazia Cesarini Sforza, Gianni Di Gregorio
Mitte August in der römischen Sommerhitze, kurz vor einem der wichtigsten Feiertage des Landes. Wer kann, nimmt sich frei und fährt aufs Land oder ans Meer. Nur der weißwein-durstige Gianni nicht, der mit seiner dominanten alten Mutter unter einem Dach lebt und sich aufopferungsvoll um sie kümmert. Weil der in die Jahre gekommene Junggeselle einfach nicht nein sagen kann, hat er es aber nicht nur mit einer, sondern plötzlich gleich mit vier alten Damen zu tun. Und alle vier sind äußerst eigensinnig und alles andere als pflegeleicht.
Gianni Di Gregorios Liebeserklärung an das Alter, das Leben und die italienische Küche wurde 2008 auf den Filmfestspielen Venedig mit dem Preis für den besten Debütfilm ausgezeichnet. Seine vier würdevollen Protagonistinnen, allesamt Laiendarstellerinnen, sprühen geradezu vor unwiderstehlicher Lebensfreude.
(festmahl-im-august.pandorafilm.de)


Jeweils Montag um 20 Uhr im „CinemaxX“ im K3
Eintritt: 5 EUR, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf an der Kinokasse, telefonisch unter HN - 919 09 19 oder unter „www.cinemaxx.de“.

Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".

Unsere Aktivitäten werden gefördert durch die Stadt Heilbronn sowie die MFG-Filmförderung Baden-Württemberg.