Unser Programm Juli - September 2004: Schwerpunkt "Preisgekrönte Kurzfilme (ganz viele...)"
Night of the Shorts
-NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino ist ein Forum für Kurzfilmproduktionen. Die mittlerweile sechs Programme zeigen mehrfach preisgekrönte Kurzfilme in einer gelungenen Zusammenstellung. Zum regionalen Kinostart in NRW fand eine Premiere auf dem internationalen Kurzfilmfestival Short Cuts Cologne 2003 statt. Ein Sonderprogramm der -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino wurde vor einem mehr als vollen Haus von den Zuschauer und den Veranstaltern gefeiert.
Auf dem südamerikanischen Kontinent feierten die ersten vier Programme bei dem Internationalem Kurzfilmfestival São Paulo und dem Internationalem Filmfestival Brasilia 2003 Premiere. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Lateinamerika wurden die -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino auch in Porto Alegre und Curitiba aufgeführt. Das Programm 5 der -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino ist zum 9. Internationalen Kurzfilmfestival in Rio de Janeiro eingeladen worden und wurde dort Ende 2003 präsentiert. Auf dem Sonar Filmfestival in Italien Ende März 2004 wird das Publikum im mediterranen Raum ein Sonderprogramm der -NIGHT OF THE SHORTS erleben. Während der Sommerzeit wird die -NIGHT OF THE SHORTS auch verstärkt auf Open Air-Kinoveranstaltungen präsentiert.
Ziel ist es, über das Medium des Kurzfilms einen Kulturaustausch zu schaffen, ungewöhnliche Formate international in Kinos zu etablieren und Filmschaffende auf der ganzen Welt zusammenzubringen. Weitere Kooperationen entstehen gerade in Spanien, Frankreich, England, Belgien, Ungarn, Dänemark und Russland. Gute Kontakte in europäische Nachbarländer, aber auch nach Südamerika, Asien und Osteuropa werden in Zukunft genutzt, um auch multinationale Programme dem Publikum näher zu bringen. Das erste internationale Programm wird ab Mai 2004 die Kinos erobern. In Zukunft sind auch Länder-Spezialprogramme geplant Brasilien wird hier den Start machen.
In den ersten fünf Programmen werden jeweils fünf bis sieben unterhaltsame Kurzfilme zwischen zwei und fünfzig Minuten Länge gezeigt. Außerdem wird bei jeder Vorstellung unter den Zuschauern ein Jahresabonnement der Filmzeitschrift epd-Film verlost. -Gerade der Kurzfilm beweist auf außergewöhnliche Weise die Vielfalt im Filmschaffen. Die wachsende Anzahl der Festivals leisten einen hohen Beitrag, dass diese Filme gezeigt werden. Mit der Initiative -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino bieten wir den Filmemachern, die sich den ungewöhnlichen Filmformaten zwischen 1 und 60 Minuten widmen, eine Plattform im Kino. Die Filmprogramme sollen sich in den normalen Kinoablauf eingliedern und die breite Masse der Kinointeressierten ansprechen.
Die Programme der -NIGHT OF THE SHORTS laufen unter dem Motto unterhaltsam, abendfüllend und abwechslungsreich. In regelmäßigen Abständen werden weitere Programme folgen, die einen festen Platz im Rahmen der -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino in den Kinos finden sollen , erklärt Initiator Stephan Winkler/W-film.
Die -NIGHT OF THE SHORTS Kurzfilm im Kino ist ein engagiertes Projekt, welches bisher von der Filmstiftung NRW, vom FilmFernsehFonds Bayern, vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Mitteldeutschen Medienförderung, der Filmzeitschrift epd-Film und von der MFA (Film Academy) unterstützt und für seine anspruchsvollen und qualifizierten Inhalte von der Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und vielen weiteren Landesfilmverbänden gelobt und empfohlen wird. (w-film)
Mittwoch, 7.7.2004
Wilde Bienen
(DIVOKE VCELY)
Tschechien 2002, 94 Min., FSK: 12
Regie: Bohdan Sláma
Kamera: Divia Marek
Darsteller: Jaroslav Dusek, Zdenek Rauser, Tatiana Vilhelmová, Pavel Liska, Marek Daniel, Vanda Hybnerová
In einem entlegenen tschechischen Dorf, weit entfernt vom Rest der Welt und seinen Revolutionen, pendelt das Leben zwischen der Arbeit und dem Gang in die Kneipe. Das Ereignis des Jahres ist der Feuerwehrball.
Kaja, der Sohn des selbst ernannten Dorfphilosophen, ist ein schüchterner und einfacher Holzfäller, der ein Auge auf Bozka geworfen hat, das Mädchen, das im Dorfkiosk arbeitet. Leider hat die etwas mit Lada, dem Dorfdandy und Michael Jackson-Imitator. Selbstverständlich kann Kaja sich mit ihm nicht messen. Dann trifft sein Bruder unerwartet im Dorf ein und der Feuerwehrball beginnt.
Mittwoch, 14.7.2004
Before Night Falls
(Antes que anochezca)
USA 2000, 134 Min.
Regie: Julian Schnabel
Buch: Julian Schnabel u.a.
Darsteller: Sean Penn, Javier Bardem, Johnny Depp, Andrea Di Stefano, Michael Wincott, Olivier Martinez
Episodenhafte Auseinandersetzung mit dem Leben des kubanischen Dichters und Schriftstellers Reinaldo Arenas, der aus seiner Homosexualität alles andere als ein Geheimnis machte. Dadurch und durch seine kritische Einstellung zum Castro-Regime landet er im Gefängnis.
Johnny Depp ist in einer überraschenden Doppelrolle zu sehen.
Mittwoch, 21.7.2004 -Beitrag zum Christopher Street Day in Zusammenarbeit mit Heh! und der AIDS-Hilfe Unterland
Ich kenn' keinen - Allein unter Heteros
D 2003, 99 Min.
Regie, Buch und Kamera: Jochen Hick
Darsteller: Erica Micale, Hartmut Alber
Schwule Lebenswelten sind etablierter Bestandteil einer städtischen Kultur. Die schillernden Paraden zum CSD demonstrieren alljährlich ein befreites Klima, in dem die Liebe zum gleichen Geschlecht ihre Anerkennung findet.
Seit der ersatzlosen Streichung des § 175 hat sich vieles zum Positiven verändert: Schwule Bürgermeister regieren große Hauptstädte wie Paris und Berlin, in Hamburg wird ein schwuler Theaterbesitzer zum Präsidenten eines Fußballclubs gewählt. Politiker, Moderatoren, Köche, Schauspieler genieren sich nicht mehr ihrer Homosexualität. Die Welt ist endlich in sexuell liberaler Ordnung: vorbei das Verheimlichen des Liebsten, vorbei der polizeilich verfolgte Sex in Parks, vorbei das Getuschel der Nachbarschaft, vorbei die -Schwuchtel -Schikane am Arbeitsplatz. Und allen voran die Mütter, die entzückt den schwulen Schwiegersohn im Kreise der Familie begrüßen. Wo gibt es da noch Probleme?
Auf dem Land gibt es sie. Zum Beispiel im deutschen Schwabenland. Da gibt es Schwule, die den Absprung in die Stadt nicht geschafft haben oder eigentlich nie weg wollten. Da fehlt der städtische Rückenwind eines schwulen Lebensstils, der das -coming out erleichtert und ein anerkanntes Leben ermöglicht. Normales Leben auf dem Land: Da schwätzeln die Nachbarn, da wird die -schwule Sau noch öffentlich benannt und da schämen sich die Mütter, wenn der Sohn kein nettes Mädel mit nach Hause bringt. Auf dem Land lebt der Schwule -Allein unter Heteros und es gibt erstaunlich viele, die behaupten, noch nie im Leben einen Schwulen getroffen zu haben.
Mittwoch, 28.7.2004 -Preisgekrönte Kurzfilme (ganz viele ...)
Night of the Shorts 2
6 Kurzfilme, 88 Min.
Der Tisch D 1998, 10 Min., Regie: Stanislaw Mucha
Seit langem gibt es Probleme mit dem alten -krummbeinigen Tisch, an dem die Familie die täglichen Mahlzeiten einzunehmen pflegt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen flippt die Mutter aus und entscheidet, dass der Tisch zur Reparatur muss.
Nass D 2001, 15 Min., Regie: Baki Davrak, Felicitas Korn
Nadja liebt den Regen und ihren Freund Zaran über alles. Wenn Zaran nachts jedoch in der Sternwarte arbeitet, schlägt Nadja sich einsam durch düstere Clubs, wo sie eines Tages den zynischen Jan kennen lernt. Jan ist genauso fasziniert vom Regen wie Nadja, und sie ist fasziniert von ihm. Gemeinsam streifen sie durch Nacht und Wasser.
Immer D 2000, 14 Min., Regie: Jophi Ries
Seit über 40 Jahren sind Friedrich und Charlotte ein Liebespaar. Alles scheint -wie immer . Doch in Friedrich rührt sich ein Verlangen nach Veränderung, nach Abwechslung, vielleicht sogar nach einer vorläufigen Trennung. Von Charlotte kurz in die Freiheit entlassen, erkennt er jedoch sehr bald, welchen Verlust ihn dieser Schritt kosten würde.
Marie Marie D 2000, 12 Min., Regie: Erica von Moeller
Marie ist Anfang 30 und verdient sich in einer Wäscherei ihren Lebensunterhalt. Ein merkwürdiger Einbruch rüttelt sie aus der Lethargie und lässt sie auf Spuren ihrer Vergangenheit stoßen. Dabei trifft sie auf das Kind, ein Mädchen von 6 Jahren, welches Marie sehr ähnlich sieht und über besondere Fähigkeiten verfügt, die Marie früher auch eigen waren. Durch diese Begegnung findet Marie einen Ausweg aus ihrer Orientierungslosigkeit.
Idölle D 1999, 7 Min., Regie: Anja Perl, Petra Schröder
Die Küchenidylle steht auf dem Spiel, als die Schnittblume die gesamte Aufmerksamkeit an sich reißt. Im Scheinwerferlicht der Mittagssonne gibt sie ihre Terrormelodien zum Besten ein höllisches Erwachen für die Miezekatze.
Ran an den Speck - D 1998, 30 Min., Regie: Samira Radsi
Julia träumt davon, eine berühmte Sängerin zu werden und so beliebt zu sein wie ihre Freundin Kim. Sie glaubt, dieses Ziel nur dann erreichen zu können, wenn sie genauso schön und attraktiv ist. Doch leider muss sie herausfinden, dass Kim nicht ihre Freundin ist und dass sie keinen Erfolg haben wird, wenn sie versucht, Kim zu kopieren. Aus all dem zieht Julia den Schluss, dass sie genügend Anlagen hat, das zu werden, was sie sein will.
(Verleihangaben)
Mittwoch, 4.8.2004
Science Fiction
D/Belgien/NL 2002, 90 Min., FSK: 6
Regie: Dany Deprez
Darsteller: David Geclowicz, Fran Michiels, Wendy van Dijk
Andreas ist der Neue in der Klasse. Und er scheint anders zu sein als seine Klassenkameraden, die den intelligenten Neunjährigen zunächst nur verspotten. Die Eltern von Andreas sind Top-Wissenschaftler. Mit ihnen hat Andreas, der mehrere Sprachen spricht, schon auf fünf Kontinenten gelebt.
Veronika, genannt Vero, lebt im Nachbarhaus von Andreas. Sie findet die Eltern von Andreas äußerst merkwürdig und kalt. Sie schlägt vor, ihnen nachzuspionieren, um herauszufinden, an was sie wirklich arbeiten. Was kann schon so dringend und wichtig sein, dass man kaum Zeit für sein Kind hat?
Für Vero, die gerne Science-Fiction-Filme schaut, ist es bald klar: Andreas Eltern sind außerirdisch, Aliens eben. Aber muss dann nicht logischerweise Andreas auch ein Alien sein?
Mittwoch, 11.8.2004
Junimond
D 2002, 92 Min.
Regie: Hanno Hackfort
Buch: Hanno Hackfort
Kamera: Frank Grunert
Darsteller: Laura Tonke, Stephan Kampwirth, Teresa Harder, Oliver Mommsen, Willi Hagemeier, Julia Kippes
Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und den traumatischen Erinnerungen an seinen Einsatz als KFOR-Soldat im Kosovo verschlägt es Paul (30) aus der Metropole Berlin ins kleinstädtische Paderborn.
Eines Tages beobachtet er vom Küchenfenster aus seine Nachbarin Nele (28), die im Haus gegenüber wohnt.
Über die Distanz der Straße hinweg beginnen die beiden vorsichtig, Kontakt miteinander aufzunehmen. Während Paul mit der erlebten Unmenschlichkeit des Menschen nicht fertig wird, muss Nele, nach dem Zerbrechen einer langjährigen Beziehung nun feststellen, dass auch die Ehe ihrer Eltern über Jahre hinweg nur noch eine Fassade war, die jetzt, da die Kinder aus dem Haus sind, ineinander zusammenfällt.
Ganz langsam entwickelt sich so etwas wie Vertrauen und Freundschaft zwischen den beiden und sie beginnen, sich mehr und mehr füreinander zu öffnen. Aber sowohl für Nele als auch für Paul kommt eine Beziehung nicht in Frage.
Schließlich wird Paul bei einem Arztbesuch Leukämie im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Eine Chance auf Heilung gib es nicht.
Mittwoch, 18.8.2004 -Preisgekrönte Kurzfilme (ganz viele ...)
Night of the Shorts 3
6 Kurzfilme, 95 Min.
Who is Who? D 2000, 14 Min., Regie: Marc Malze
Uli, ein junger Akupunkteur, träumt davon, ein ganz anderer zu sein bis er unerwartet dazu Gelegenheit bekommt.
Snipers Alley D 2002, 14 Min., Regie: Rudolf Schweiger
Zwei UNO-Blauhelm-Soldaten stoßen auf einen Heckenschützen, der aus dem Hinterhalt auf Zivilisten schießt. Er verletzt dabei eine Frau tödlich. Die Soldaten nehmen gegen den Befehl die Verfolgung auf.
Pieces of my Heart D 2000, 15 Min., Regie: Peter Stauch
Sie sind frech, jung und verliebt: Die Bürohilfe Sarah und Web-Designer Stefan führen eine leidenschaftliche Beziehung. Nichts bedeutet Sarah mehr als ihre Liebe.
Inas Geburtstag D 2002, 14 Min., Regie: André Bergelt
An ihrem 58. Geburtstag wird Ina Händel ihre Einsamkeit deutlich bewusst. Als einziger Ausweg erscheint Ina der Selbstmord. Ihre halbherzigen Selbstmordversuche misslingen, bis sie Karl, einen 59-jährigen Feuerwehrmann, kennen lernt. Doch es dauert, bis die zwei zueinander finden.
Der Plan des Herrn Thomaschek D 2002, 14 Min., Regie: Ralf Westhoff
Die Geschichte spielt im Herbst des Jahres 1961. Wir befinden uns in der Umgebung eines kleinen thüringischen Grenzortes. Der Mauerbau ist allgegenwärtig, auch wenn niemand darüber spricht. Der 16-jährige Jochen wohnt in dem engen Haus seiner Eltern. Ihm fällt das seltsame Verhalten des Briefträgers Thomaschek im Ort auf und dass er die Bahngleise mit einem Fernglas beobachtet.
Oktopus D 2002, 24 Min., Regie: Frederik Steiner
Zwei Männer und eine Frau sitzen in einem Amtsflur. Während sie darauf warten, dass sie aufgerufen werden, hat jeder von ihnen einen sehr persönlichen Tagtraum.
(Verleihangaben)
Mittwoch, 25.8.2004
Der Glanz von Berlin
D 2001, 84 Min.
Regie: Antje Kruska, Judith Keil
Drehbuch: Antje Kruska, Judith Keil
Delia, Gisela und Ingeborg die Drei sind Putzfrauen in Berlin. Sie sind zwischen Mitte 40 und Ende 50. Sie leben, putzen und träumen in Berlin.
Delia kam als junge Frau aus Argentinien nach Europa, um Malerin zu werden. Seit zwölf Jahren putzt sie die Wohnungen betuchter Berliner. Zwischen dem Stolz, eine gute Putzfrau zu sein, und dem Scheitern ihres Traums an den Ansprüchen der Wirklichkeit versucht sie, mit bodenständiger Klugheit ihren Weg zu finden.
Gisela Weiss, genannt -Weissi , ist der lustige Pol in ihrer Putzkolonne, die nachts die Nobel-Boutiquen der Friedrichstadt-Passage zum Glänzen bringt. Zu Hause durchlebt sie mit ihrem Ehemann die wohlorganisierte Routine einer 35jährigen Ehe genauso wie Momente einer all diese Jahre bestehenden Liebe zwischen penibel abgestaubtem Einbauschrank und abgewetzter Couchgarnitur.
Ingeborg ist attraktiv, einsam und arbeitslos. Im ständigen Bestreben, ihren Alltag auszufüllen, macht sie sich auf die Suche nach einer Putzstelle genauso wie nach einem geeigneten Lebenspartner. Beides ist sehr schwer zu finden.
Mittwoch, 1.9.2004
Nachtschicht
D 2002, 85 Min.
Regie: Alexander Riedl
18.00 Uhr im Druckhaus des Süddeutschen Verlages am Stadtrand von München beginnt die Arbeit. Ernst Günl, Willi Randelshofer, Thomasso Galiano und Olga Miefanger arbeiten schon lange in der Packerei des Druckhauses. Langsam beginnen die Förderbänder zu rattern, in verschiedenen Tonlagen, unregelmäßig. Die Geräusche steigern sich, bis auch die schweren Trommelmaschinen ihren Rhythmus gefunden haben. Die Nachtschicht hat begonnen.
Im Mittelpunkt des Films stehen die letzten Arbeitstage langjähriger Mitarbeiter des Druckhauses. Ernsti, Olga, Willi und Thomasso werden mit vielen anderen Kollegen wegen der geplanten Umstrukturierung des Verlages in den Frühruhestand geschickt.
Ein Film über Abschied und das, wovon Abschied genommen wird, eine anachronistisch gewordene Arbeitswelt.
Mittwoch, 8.9.2004 -Preisgekrönte Kurzfilme (ganz viele ...)
Night of the Shorts 4
5 Kurzfilme, 97 Min.
Nachricht des Herzens D 1998, 13 Min., Regie: A. Fischer
Ein kommunales Badeparadies. Rüdiger Winterzweig, Bademeister. Frauen kreuzten seinen Weg. Wilde, Brave. Doch dann. Simone Sommer. Wie Seide die Haut. Wie Gold das Haar. Alles wird anders.
Carmare D 2000, 15 Min., Regie: Michael W. Driesch
Der Schriftsteller Roy Male erwacht nachts aus einer Bewusstlosigkeit ... und liegt auf einer regnerischen Straße mitten in einem US-amerikanischen Waldgebiet. Dort trifft er auf die Anhalterin Jeanny. Kaum ist die junge Frau ins Auto eingestiegen, passieren merkwürdige Dinge.
Dufte D 2002, 10 Min., Regie: Ingo Rasper
Deutschland 1952: Der eiserne Vorhang zeichnet sich langsam ab. Auf einer Bahnfahrt von Berlin nach Leipzig wird routinemäßig gefilzt. Achim und Herbert müssen mit ansehen, mit welchen Tricks im großen Stil geschmuggelt wird. Dufte! Nach einer wahren Geschichte.
Fuck the Pigs D 1998, 6 Min., Regie: Carolin Otterbach
1. Mai in Berlin: Ein renitenter Punk wirft mit Steinen nach Polizisten und flüchtet in einen Hinterhof. Als ihn seine Verfolger am Kragen packen, schreitet Vicki ein, indem sie Müll aus ihrem Fenster auf die keilende Meute wirft. Der jüngste Polizist erhält den Befehl, die Übeltäterin festzunehmen. Er bekommt sie auch zu fassen, doch Vicki weiß sich zu wehren.
Rohat - Sonne die die Nacht vertreibt D 2001, 53 Min., Regie: Juliane Hohl
Die 34-jährige Annika trennt sich von ihrem Mann Nils, weil sie die Liebe ihres Lebens gefunden hat: den 27-jährigen Hassan. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Hassan gerät unter Mordverdacht. Sie sind gezwungen abzutauchen und plötzlich ist ungewiss, ob sie je ein normales Leben führen können. Doch auch Annika trägt ein Geheimnis mit sich, das ihre Beziehung gefährden könnte. (Verleihangaben)
Mittwoch, 15.9.2004
Yossi & Jagger
Israel 2002, 70 Min.
Regie: Eytan Fox
Buch: Avner Bernheimer
Darsteller: Ohad Knoller, Yehuda Levi, Assi Cohen, Aya Koren
Israel, ein Land im permanenten Kriegszustand.
In einem Außenposten der israelischen Armee, nahe der Grenze zum Libanon versucht die hier stationierte Einheit aus Männern und Frauen, der ständig lauernden Kriegsgefahr auf ihre ganz eigene Art und Weise zu begegnen.
Jeder sieht sich hier als Überlebenskünstler in einer scheinbar Tod bringenden Umgebung.
Unter ihnen Yossi, der wortkarge Kommandeur, der sich seinem militärischen Auftrag hier mehr als verpflichtet fühlt und Jagger, der Träumer, der bald die Armee verlassen wird und hofft, dass sein Freund Yossi mit ihm ein neues Leben anfängt.
Sind beide alleine in der kargen und verschneiten Berglandschaft auf Erkundungstour, scheint es keine Grenzen, keine Gegensätze, keinen Krieg, sondern nur ihre Liebe zueinander zu geben. Doch in der Gemeinschaft der Truppe holt der Alltag sie schnell ein.
Yossi, der kühle und pflichtbewusste Soldat, Jagger der Unerschrockene, der trotz der angespannten Situation in dieser Militärstation seinem Leben immer etwas positives abgewinnen kann.
Die lautlose Kriegsgefahr aber ist allgegenwärtig und ein gefährlicher Nachteinsatz wird das Leben für beide entscheidend verändern.
Mittwoch, 22.9.2004
Darkness
USA/Spanien 2002, 120 Min., FSK: 16
Regie: Jaume Balagueró
Buch: Jaume Balagueró, Fernando de Felipe
Kamera: Xavi Giménez
Darsteller: Giancarlo Giannini, Fele Martinez, Anna Paquin
Etwas ist in diesem Haus. Etwas Dunkles, sehr Altes, das sich nicht bewegt, das sich versteckt und ruhig ausharrt. Es wartet einfach, kauert Jahr für Jahr im Schatten und macht Pläne. Tatsächlich ist sein Element die Dunkelheit. Nur im Dunkeln kann es sich behaupten und bewegen. Und nur in der Dunkelheit hat es einen Namen. Seit mehr als vierzig Jahren verharrt es hier und wartet, bis jemand kommt und es weckt. Denn dieses Haus hat ein Geheimnis, eine scheußliche Vergangenheit. Es war Schauplatz eines Verbrechens von unvorstellbarer Grausamkeit ... Sieben Kinder, Menschen ohne Gesichter, ein Kreis, der vervollständigt werden muss. Und Blut, viel Blut! Jetzt ist eine neue Familie in das Haus gezogen. Ein kleiner Junge, ein labiler Vater, der seine Nerven jederzeit verlieren kann. Ein perfektes Ziel. Alles wurde von Anfang an mit diabolischer Bosheit geplant, mit millimetergenauer, punktsicherer Präzision, wie eine Zeitbombe.
Mittwoch, 29.9.2004 -Preisgekrönte Kurzfilme (ganz viele ...)
Night of the Shorts 5
5 Kurzfilme, 73 Min.
Die letzte Fahrt D 2002, 5 Min., Regie: Marcus Hägg
Patrick will nicht mehr: Vom Leben und der Liebe enttäuscht, will sich der 35-jährige Taxifahrer das Leben nehmen. Zuvor muss er aber noch seine allerletzte Fahrt zu Ende bringen.
Liebst Du Mich D 2002, 20 Min., Regie: Renate Gosiewski
Vier junge Menschen erleben eine schicksalhafte Nacht, die ihr Gefühls- und Liebesleben auf den Kopf stellt.
Stiff GB 2002, 4 Min., Regie: Kip Hall
Ein Mann und ein Junge haben eine spannungsgeladene Konfrontation auf einer verlassenen Straße in einer Großstadt.
Einfach so bleiben D 2002, 15 Min., Regie: Sven Taddicken
Ein junges Mädchen braust im gestohlenen Wagen an die Ostsee, um ihren verstorbenen Freund zu bestatten. Ein kurzes Road-Movie über eine vermeintlich große Liebe und darüber, wie man sich von ihr verabschiedet.
Die Katze von Altona D 2003, 29 Min., R: Wolfgang Dinslage
Seit frühester Kindheit versucht Rudi Essers Vater, altgedienter Präsident des Kreisligisten Altona 03, aus Rudi einen harten Fußballer und Weltklasse-Torwart zu formen. Den pubertierenden 17-jährigen beschäftigt aber eine andere Sache. Wie ist es wohl, Frauenkleider zu tragen?
(Verleihangaben)
Jeweils Mittwoch um 20 Uhr im CinemaxX im K3
Eintritt: EUR 4.50, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf ab Dienstag an der Kinokasse, telefonisch unter HN-9190919 oder unter www.cinemaxx.de.
Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".
Unsere Aktivitäten werden gefördert durch die Stadt Heilbronn sowie die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg.