Unser Programm April - Juni 2010


Montag, 5. April 2010
Ganz nah bei Dir
Deutschland 2008, 88 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Almut Getto
Drehbuch: Speedy Deftereos, Hendrik Hölzeman, Almut Getto
Darsteller: Katharina Schüttler, Bastian Trost, Andreas Patton, Traute Hoess
Nach allen Regeln der Logik hat sich Philipp im Leben eingerichtet. Geweckt wird er von einer Bügelmaschine mit Zeitschaltuhr. Das gesunde Frühstück teilt er sich mit Paul, der Schildkröte. Beruflich befasst er sich mit gefälschten Banknoten aus dem mediterranen Raum. Zur Entspannung guckt er Buster-Keaton-Filme und träumt von seinem großen Durchbruch als Pantomime.
Kurzum: Philipps Leben läuft ganz gut. Aber „zu gut ist auch nicht gut, denn dann ist die Gefahr, dass es bald wieder schlechter geht, größer.“ Logisch.
Wie recht er damit behält, stellt Philipp fest, als seine Wohnung ausgeraubt wird – exklusive Bügelmaschine, aber inklusive Paul. Seine Zuflucht in der Not findet er bei Lina, einer Cellistin, die er am Abend zuvor in einer Bar kennengelernt hat. Mit ihr ist er durch die Nacht gerannt, und sie hat ihm eine ganz neue Sichtweise aufs Leben zeigt, obwohl sie blind ist. Entgegen aller Logik lässt sich Philipp sogar darauf ein. Logisch.
„Ganz nah bei Dir“, der neue Film der „Fickende Fische“-Regisseurin Almut Getto, gewann den Publikumspreis beim Max-Ophüls-Festival 2009.
(ganz-nah-bei-dir.de)


Montag, 12. April 2010
Séraphine
Belgien/Frankreich 2008, 125 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Martin Provost
Drehbuch: Martin Provost, Marc Abdelnour
Darsteller: Ulrich Tukur, Anne Bennent, Yolande Moreau, Serge Larivière, Geneviève Mnich
1912 zieht der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in das Städtchen Senlis, um sich dem Schreiben zu widmen und sich vom hektischen Leben in Paris zu erholen. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein.
Eines Tages entdeckt er bei Nachbarn ein kleines auf Holz gemaltes Bild, das ihn sogleich fasziniert. Zu seiner großen Überraschung stellt sich heraus, dass das Bild von seiner Haushälterin Séraphine gemalt worden ist. Von den unkonventionellen Werken begeistert, beschließt der Kunstkenner Uhde, der als Entdecker von Picasso und Rousseau gilt, die eigenwillige und von ihren Mitmenschen belächelte Séraphine zu fördern.
Mit „Séraphine“ gelingt Martin Provost ein überzeugendes filmisches Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis – einer der zentralen Vertreterinnen der „Naiven Kunst“. In Frankreich avancierte der Film innerhalb kurzer Zeit zum Publikumsliebling und gewann 2009 sieben Césars – darunter diejenigen für den Besten Film, das Beste Drehbuch sowie die Beste Kamera. Yolande Moreau wurde für ihre zu Recht gefeierte Interpretation der Séraphine mit dem César für die Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
(www.seraphine-derfilm.de)


Montag, 19. April 2010
In Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Heilbronn
Seelenvögel
Deutschland 2009, 90 Min., FSK: 6
Regie: Thomas Riedelsheimer
Leben bedeutet etwas sehr Besonderes für die 15-jährige Pauline, den 10-jährigen Richard und den 6-jährigen Lenni. Sie sind an Leukämie erkrankt, und jeder von ihnen setzt sich auf seine Weise damit auseinander. Pauline schreibt Gedichte, Richard weiß alles über seine Krankheit, und Lenni füllt mit seinem Charme mühelos den ganzen Raum. Drei starke junge Menschen mit ihren Plänen, Hoffnungen, Erfolgen und Niederlagen. „Seelenvögel“ ist die bewegende und behutsame filmische Annäherung an eine unvorstellbare Situation, in der die Suche nach der Kraft und Energie des Lebens im Vordergrund steht.
„Im Herzen dieses Films ist Stille, Frieden und eine große Schönheit. Thomas Riedelsheimer lässt uns in seinem tief bewegenden Dokumentarfilm an einer Erfahrung teilhaben, für die die meisten von uns keine Begriffe haben.“ Vancouver International Film Festival
„Man erlebt sie, diese Kinder bei ihren Familien, allesamt wunderbare Menschen. Und man erfährt, was auch die ganz alten, lebenssatten, nur ganz selten so hinbekommen wie diese, die so gern weiterleben möchten: eine tiefe Erkenntnis über das Leben und den Tod, ein Wissen über die letzten Dinge.“ Süddeutsche Zeitung
(www.seelenvögel-der-film.de)


Montag, 26. April 2010
Die Tür
Deutschland 2008, 103 Min. FSK: 16
Regie: Anno Saul
Buch: Jan Berger
Darsteller: Mads Mikkelsen, Heike Makatsch, Thomas Thieme, Jessica Schwarz
Nachdem er mit einer fatalen Entscheidung den Tod seiner siebenjährigen Tochter Leonie verschuldete, hat der einstmals erfolgreiche Maler David die Kontrolle über sein Leben verloren. Doch eines Tages entdeckt er eine Tür, die ihm die Möglichkeit gibt, noch einmal von vorn zu beginnen. Was als viel versprechende Chance auf den Neuanfang beginnt, entpuppt sich jedoch bald als wahres Schreckensszenario, denn in der Vergangenheit ist nicht alles so, wie es scheint.
„Endlich mal gelungenes Genre-Kino aus Deutschland: Anno Sauls hochspannender Mystery-Thriller Die Tür.“
kulturSPIEGEL
(www.dietuer.senator.de)


Montag 3. Mai 2010
Das Orangenmädchen (Appelsinpiken)
Norwegen 2009, 80 Min, FSK: 6
Regie: Eva Dahr
Drehbuch: Axel Helgeland, Andreas Markusson
Darsteller: Annie Dahr Nygaard, Harald Thompson Rosenstrøm, Mikkel Bratt Silset, Rebekka Karijord
An einem ganz normalen Tag begegnet Jan Olav dem Orangenmädchen. Bepackt mit einer Tüte Orangen steht sie in einer Straßenbahn. Auf der Stelle verliebt er sich, doch so schnell die Schöne aufgetaucht ist, so plötzlich ist sie feengleich auch wieder verschwunden. Monatelang sucht Jan Olav sie überall, folgt ihren geheimnisvollen Spuren, dem roten Mantel und den Orangen, die seine bekannte Welt in etwas Wunderbares verwandelt haben. Wie eine phantastische Erscheinung taucht das Orangenmädchen auf und verschwindet, bis sich Jan Olav nicht mehr sicher ist, ob es sie wirklich gibt.
Viele Jahre später erhält der junge Georg einen Brief. Es ist ein Abschiedsbrief und ein Liebesmärchen. Er erzählt von der hartnäckigen und erfindungsreichen Suche nach dem Orangenmädchen, es ist die Geschichte einer großen Liebe. Auf einer Winterreise in ein unendlich weites Schneegebiet taucht Georg in die Lebensgeschichte seines Vaters ein – bis aus der Reise in die Vergangenheit eine Vision für die eigene Zukunft wird und Georg entdeckt, dass die Welt der Wunder oft nur einen Schritt vor der eigenen Haustür liegt.
Nach Jostein Gaarders gleichnamigem Bestseller-Roman inszenierte Regisseurin Eva Dahr ein wahrhaft romantisches Märchen voll poetischer Imagination. Ihr gelang ein besonderer Familienfilm voll magischer Momente, eine bewegende Hommage an die große Liebe.
(www.orangenmaedchen.de)


Montag, 10. Mai 2010
In Zusammenarbeit mit attac Heilbronn
Let‘s make MONEY
Österreich 2008, 110 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Erwin Wagenhofer
Nach „We feed the World – Essen global“, der spektakulären Dokumentation über unsere Nahrungsmittel hat Filmemacher Erwin Wagenhofer einen neuen, aufrüttelnden Dokumentarfilm für das Kino gedreht. In „Let's make MONEY“ folgt er der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem.
Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir wollen oder nicht. Die Bank speist unser Guthaben in den globalen Geldkreislauf ein. Möglicherweise verleihen Banken, Versicherer oder Pensionsfonds unser Geld auch an einen Spekulanten. Wir Kunden wissen es nicht. Wo unser Schuldner lebt und was er tut, um uns die Zinsen zu bezahlen, bleibt im Verborgenen.
Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.
(letsmakemoney.de)


Montag 17. Mai 2010
Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte
Deutschland 2009, 92 Min., FSK: ohne Angabe
Regie und Buch: Birgit Schulz
Mitwirkende: Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Horst Mahler
Ein Foto ist der Ausgangspunkt für diese Filmidee, ein Foto, das drei Männer in einem Berliner Gerichtssaal abbildet: Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler, Anfang der 70er Jahre. Damals sind alle drei Anwälte der linken außerparlamentarischen Opposition. In der abgebildeten Situation sitzt Mahler auf der Anklagebank und Schily und Ströbele sind seine Verteidiger. Den Staat BRD sehen sie als Unterdrücker politischer Freiheit und als Vasallen der USA.
Die drei Anwälte wollen eine andere Republik. Uneins sind sie sich über den Weg dorthin. Mahler hat einen Molotow-Cocktail geworfen und versucht, der RAF Waffen zu besorgen, die beiden anderen fechten mit Worten.
Heute, 38 Jahre später, wäre es nicht mehr möglich, das Trio für ein gemeinsames Foto zu gewinnen. Schily und Ströbele gehen sich aus dem Weg, Mahlers Nähe meiden sie beide.
Der Film erzählt zunächst von großen Lebensträumen, dann von Entfremdungen, Verletzungen und aufgekündigten Beziehungen und zu guter letzt von neuen Träumen.
(die-anwaelte.realfictionfilme.de)


Montag, 24. Mai 2010
Bright Star – Meine Liebe. Ewig.
GB/AUS/F 2009, 120 Min., FSK: 6
Regie und Buch: Jane Campion
Darsteller: Abbie Cornish, Ben Whishaw, Paul Schneider, Kerry Fox, Edie Martin, Thomas Sangster
Es ist eine Liebe, die zum Scheitern verurteilt scheint: Zu groß sind die Unterschiede zwischen der zwar klugen und schlagfertigen, aber nicht sonderlich gebildeten Schneiderin Fanny und dem jungen und sehr begabten, aber auch reichlich schwermütigen Poeten John. Gleich von zwei Seiten wird ihre Beziehung skeptisch beobachtet: Fannys Mutter missfällt, dass John über keine finanziellen Mittel verfügt. Johns väterlicher Mentor Mr. Brown hält die hübsche Fanny für eine bloße Ablenkung von der Dichtkunst. Immer wieder voneinander getrennt, bleibt den Liebenden ihr inniger Briefwechsel, um einander nah zu sein.
Mit ihrem Meisterwerk „Das Piano“ begeisterte Jane Campion ein Millionenpublikum. Der Film wurde 1993 beim Filmfestival von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und gewann drei Oscars. Jetzt endlich widmet sich die neuseeländische Regisseurin wieder einer großen Liebesgeschichte und erzählt in ebenso zarten wie poetischen Bildern die durch einen bewegenden Briefwechsel sowie zahlreiche wundervolle Gedichte dokumentierte, wahre Romanze zwischen dem romantischen Dichter John Keats und der Schneiderin Fanny im England des frühen 19. Jahrhunderts.
(www.brightstarthemovie.com)


Montag, 31. Mai 2010
Der Informant! (The Informant!)
USA 2008, 108 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Scott Z. Burns
Darsteller:Matt Damon, Melanie Lynskey, Scott Bakula, Rick Overton, Eddie Jemison, Ludger Pistor, Paul F. Tompkins
Was denkt sich Mark Whitacre nur dabei? In dem gigantischen Agrarkonzern Archer Daniels Midland (ADM) hatte er eine glänzende Karriere vor sich – jetzt verrät er plötzlich seinen Arbeitgeber ans FBI. Weil es um multinationale illegale Preisabsprachen geht, sieht er sich bereits als aufrechten Einzelkämpfer, der am Ende mit einer Beförderung belohnt wird. Doch zunächst braucht das FBI handfeste Beweise – Whitacre ist sofort bereit, mit dem in seinem Aktenkoffer versteckten Recorder Gespräche aufzuzeichnen. Er kommt sich dabei wie ein Geheimagent vor.
Leider findet das FBI bald heraus, dass dieser Hauptzeuge seine eigenen Unterschlagungen in der Firma tunlichst verschwiegen hat. Weil Whitacre seine Aussagen immer wieder ändert, sind die zuständigen Agenten völlig frustriert, denn damit steht das gesamte Verfahren gegen ADM auf dem Spiel – inzwischen lässt sich nicht mehr auseinanderhalten, wann Whitacre die Wahrheit sagt und wann seine Fantasie mit ihm durchgeht.
(wwws.warnerbros.de/theinformant)


Montag, 7. Juni 2010
Nord
Norwegen 2009, 78 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Rune Denstad Langlo
Drehbuch: Erlend Loe
Darsteller: Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo, Mads Sjøgård Pettersen, Lars Olsen, Astrid Solhaug
Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, gibt er sich als Liftwärter in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Als Jomar erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünfliter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise.
Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand seltsame Gestalten. Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar den Weg zurück ins Leben.
„Nord“ ist ein skurriles Off-Road Movie, so komisch und rührend wie David Lynchs „Straight Story“. Als Eröffnungsfilm des Panorama der Berlinale 2009 wurde „Nord“ mit dem FIPRESCI Preis und dem EUROPA CINEMA LABEL ausgezeichnet und gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig den Publikumspreis.
(www.nord-derfilm.de)


Montag, 14. Juni 2010
Ashes of Time – Redux
Hongkong 2008, 94 Min., FSK: 12
Regie: Wong Kar Wai
Drehbuch: Wong Kar Wai, Louis Cha
Darsteller: Tony Leung Chiu-Wai, Tony Leung Ka-Fai, Maggie Cheung, Brigitte Lin, Jacky Cheung
Der preisgekrönte Regisseur Wong Kar Wai hat seine ganze Magie in die Überarbeitung von „Ashes of Time“ gesteckt um den schönsten und poetischsten Schwertkampf-Film aller Zeiten daraus zu machen. Mit einem chinesischen All-Star Cast, Choreographien von Experte Sammo Hung und atemberaubenden kunstvollen Bilder lässt er mit „Ashes of Time – Redux“ Filme wie „Hero“ oder „Tiger and Dragon“ verblassen.
Nach dem Verlust seiner großen Liebe zieht es den Schwertkämpfer Feng in die Wüste. Dort gründet er eine Herberge für Auftragskiller wie Blind Swordsman und Hung Chi. Die Killer bekommen den Auftrag von Ortsansässigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die Schwertkämpfer müssen nicht nur die Banditen bekämpfen.
Die Geschichte trägt sich zu im Jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen Wüste. Er verließ seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen älteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem Schwertkämpfer, der den Job erledigen kann.
(www.ashesoftime-derfilm.de)


Montag, 21. Juni 2010
This is Love
Deutschland 2008, 110 Min., FSK: ohne Angabe
Regie und Buch: Matthias Glasner
Darsteller: Corinna Harfouch, Jens Albinus, Liso NGuyen, Jürgen Vogel, Devid Striesow, Ernst Stötzner
Seit ihr Mann vor sechzehn Jahren spurlos aus ihrem Leben verschwunden ist, hat Maggie den Glauben an die Liebe verloren. Die Jahre der Ungewissheit haben sie einsam gemacht. Als die Kommissarin eines Tages den verschlossenen Chris verhört, dreht sich ihr Leben um. Chris erzählt ihr, wie er die 9-jährige Jenjira aus einem Bordell in Saigon befreit und nach Deutschland gebracht hat. Jetzt ist Jenjira verschwunden und Chris weiß mehr darüber, als er verrät. In den Verhören entsteht eine Beziehung zwischen Maggie und Chris. Bei beiden werden schmerzhafte Erinnerungen an die Oberfläche gespült.
„This is Love“ ist der erste Kinofilm von Regisseur und Autor Matthias Glasner seit seinem Berlinale-Beitrag „Der freie Wille“ (Silberner Bär 2006). Bildgewaltig erzählt Glasner von Menschen, die von der Liebe beschädigt sind, sie vermeiden wollen aber doch ohne sie nicht leben können.
(www.thisislove.kinowelt.de)


Montag, 28. Juni 2010
Tengri – Das Blau des Himmels
F/D 2008, 98 Min., FSK: 12, OmU
Regie: Marie Jaoul de Poncheville
Drehbuch: Jean François Goyet
Darsteller: Albina Imacheva, Ilimbek Kalmouratov, Hélène Patarot
Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Marie-Jaoul de Poncheville: basiert auf dem wohl berühmtesten Roman („Dshamilija“) des auch in Deutschland bekannten kirgisischen Autors Tschingis Aitmatov.
Ein junges kirgisisches Mädchen und ein  kasachischer Fischer, versuchen ihrem trostlosen Leben zu entrinnen, verlieben sich ineinander und erobern sich gemeinsam ihre neue Freiheit.
Knapp dreißig Jahre alt, muss der junge Kasache Temür die Hoffnung aufgeben, von seiner Arbeit als Fischer auf dem Aralsee leben zu können. Er kehrt in seinen Heimatort Ail in den Bergen Kirgisiens zurück. Doch das Leben im Dorf ist nicht mehr so, wie er es kannte. Die meisten Bewohner sind weggezogen. Es leben überwiegend Kinder und Frauen in dem Dorf, alte Männer regieren. Da lernt er die 18jährige verheiratete Amira kennen und verliebt sich in sie.


Jeweils Montag um 20 Uhr im „CinemaxX“ im K3
Eintritt: 5 EUR, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf an der Kinokasse, telefonisch unter HN - 919 09 19 oder unter „www.cinemaxx.de“.

Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".

Unsere Aktivitäten werden gefördert durch die Stadt Heilbronn sowie die MFG-Filmförderung Baden-Württemberg.