Unser Programm Januar - März 2010
Montag, 4. Januar 2010
No Time to Die
Ghana/Deutschland 2007, 90 Min., FSK: ohne Angabe, OmU
Regie: King Ampaw
Drehbuch: King Ampaw, Klaus Bädekerl
Darsteller: David Dontoh, Agatha Ofori, Kofi Bucknor
No Time to Die ist eine turbulente afrikanische Komödie über Liebe und Tod.
Asante fährt ein glänzendes, schwarzes Auto, mit dem er berufsmäßig Leichen transportiert. Er und sein Assistent Issifu bringen die Toten von der ghanaischen Hauptstadt Accra in ihre Dörfer, wo die Beerdigungszeremonien stattfinden.
Asante liebt seinen Beruf. Doch er hat ein Problem. Welche Frau will schon mit einem Leichenwagenfahrer zusammen sein? Bis Esi in Asantes Leben tritt. Esi ist eine junge Tänzerin, die ihre tote Mutter in deren Heimatdorf bringen will. Für Asante ist es Liebe auf den ersten Blick. Und mit Hilfe Issifus gelingt es ihm sogar, das Herz des schönen Mädchens zu gewinnen. Doch Esis Vater will nicht von der Liaison seiner Tochter mit dem jungen Mann wissen. Nur über seine Leiche, so sagt er, kommt eine Hochzeit in Frage. Wild entschlossen, Esi dennoch zu heiraten, schreckt Asante nicht davor zurück, ein paar übernatürliche Tricks anzuwenden.
Mit seinem neuen Film No Time to Die gelingt es Regisseur King Ampaw, Afrika ebenso humorvoll wie hintergründig aus einem ganz neuen Blickwinkel zu zeigen. Beim Festival von Tarifa 2007 wurde Hauptdarsteller David Ontoh mit dem Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet.
Das europäische Bild von Afrika besteht fast nur aus Armut, Korruption, Aids und Krieg. Das ist das, was man im Fernsehen zu sehen bekommt. Aber es gibt auch ein normales Leben, wir haben auch Kultur, Tradition und Unterhaltung. Afrikanische Filmemacher können auch Menschen zum Lachen bringen. Das versuche ich mit meinen Komödien zu zeigen. (King Ampaw)
Montag, 11. Januar 2010
Auf der Suche nach dem Gedächtnis
D/USA 2009, 95 Min., FSK: ohne Angabe, OmU
Regie und Buch: Petra Seeger
Nobelpreisträger Eric Kandel widmet sich seit 50 Jahren der Erforschung unseres Gehirns. Der Film ist das sehr persönliche Porträt eines charismatischen und leidenschaftlichen Forschers, der eigene, leidvolle Erfahrungen in eine ungeheuere positive Energie umgewandelt hat, um die Grundlagen menschlichen Handelns zu erforschen.
Regisseurin Petra Seeger verwebt kunstvoll Eric Kandels Suche nach den eigenen Wurzeln in Wien und New York mit liebevoll inszenierten persönlichen Erinnerungen und Wissenschaftsfakten zu einem lebendigen Portrait, das den Zusammenhang zwischen Kandels Biografie und Forschung freilegt.
Auf der Suche nach dem Gedächtnis weckt die Neugierde am Leben und Lernen. Ein Film über das spannenden Rätsel des Gehirns. (www.kandel-film.de)
Montag, 18. Januar 2010
Im Schatten des Mondes (In the Shadow of the Moon)
GB/USA 2007, 100 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: David Sington, Christopher Riley
Mitwirkende: Neil Armstrong, Alan Bean, Eugene Cernan, Michael Collins, Charles Duke, Buzz Aldrin
Vor 40 Jahren wurde ein uralter Traum der Menschheit Realität: Der erste Mensch betrat den Mond. Dieser Film illustriert dieses Abenteuer mit spektakulären Bildern und setzt den beteiligten Astronauten ein eindrucksvolles, berührendes Denkmal.
Zum ersten - und höchstwahrscheinlich auch letzten - Mal führt "Im Schatten des Mondes" die noch lebenden Crewmitglieder der Apollo Missionen zusammen und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive zu erzählen. In prägnanten Worten schildern die Astronauten die ungeheure Wirkung, die dieses historische Abenteuer auslöste und wie es ihr Leben nachhaltig veränderte.
Untermalt wird dieses berührende Zeugnis aus erster Hand durch atemberaubendes, visuell großartiges Archivmaterial mit zahlreichen, originalen NASA Filmaufnahmen, die größtenteils noch niemals vorher zu sehen waren. Das Ergebnis ist ein intimes Epos: Auf eindrucksvolle Weise fängt es die Gefahren dieses großen Wagnisses ein und lässt den Stolz und die Leidenschaft einer außergewöhnlichen Ära der amerikanischen Geschichte lebendig werden.
(www.intheshadowofthemoon.com)
Montag, 25. Januar 2010
Gigante
Spanien/Argentinien/D/Uruguay 2009, 84 Min. FSK: ohne Angabe
Regie und Buch: Adrián Biniez
Darsteller: Horacio Camandule, Leonor Svarcas, Fernando Alonso
Der schüchterne Jara arbeitet als Wachmann in einem Supermarkt. Etwas verloren sitzt er dort vor seinen Monitoren, löst Kreuzworträtsel und lässt die Mitarbeiter mit kleinen Diebstählen davonkommen. Eines Nachts erblickt er auf dem Bildschirm die neue Putzfrau Julia und plötzlich gerät sein regelmäßiger Lebenstakt aus dem Gleichgewicht. Auf den ersten Blick ist Jara heftig verliebt. Seine Kreuzworträtsel lässt er ab sofort ungelöst links liegen. Tag für Tag folgt er Julias Bild auf seinen Monitoren und die Kontrollpflicht verwandelt sich in eine Schatzsuche im Warenhauslabyrinth. Gebannt vom Bild der schönsten aller Putzfrauen wird er auf seiner Wallfahrt des Verliebtseins zu ihrem heimlichen und unbelohnten Schutzengel.
(www.gigante-derfilm.de)
Montag 1. Februar 2010
Tropa de Elite
Brasilien 2007, 118 Min., FSK ohne Angabe
Regie: José Padilha
Drehbuch: José Padilha, Bráulio Mantovani, Rodrigo Pimentel
Darsteller: Wagner Moura, Caio Junqueira, André Ramiro
Captain Nascimento, Chef des BOPE, der Elitetruppe der brasilianischen Militärpolizei, ist am Ende. Immer häufiger überfallen den Polizisten während seiner Einsätze im Kampf gegen den Drogenhandel in den Elendsvierteln von Rio aus heiterem Himmel Panikattacken. Die brutalen Einsätze übersteht der Offizier nur noch mithilfe von Beruhigungstabletten. Seine junge Frau erwartet ein Kind von ihm und drängt ihren Mann, den gefährlichen Job endlich aufzugeben. Seine Entlassung, um die Nascimento daraufhin tatsächlich bittet, wird ihm allerdings nur gewährt, wenn er einen adäquaten Nachfolger präsentieren kann. Die seit Kindertagen befreundeten Polizisten Neto und Matias leiden unter der alles erstickenden Korruption in ihren Einheiten und bewerben sich beide für den Posten bei der Elitetruppe. Einer von ihnen soll Nascimentos Nachfolger werden. Aber wer, das muss erst ein extrem hartes Auswahlverfahren ergeben, in dem die Kandidaten auf Herz, Ehre und Durchhaltevermögen geprüft werden.
(www.tropadeeliteofilme.com.br)
Montag, 8. Februar 2010
The Chaser (Chugyeogja)
Südkorea 2008, 123 Min., FSK: ohne, OmU
Regie: Na Hong-jin
Düsterer und knallharter Thriller aus Korea: Zuhälter Joong-ho ist auf der Suche nach einigen seiner Mädchen, die verschwunden sind. Sie alle waren mit demselben Kunden verabredet. Hat der Mann sie verkauft? Die Suche nach den Mädchen entwickelt sich jedoch plötzlich zu einem Wettlauf auf Leben und Tod, denn der Kunde ist ein psychopathischer Killer, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Und gerade ist wieder eines der Mädchen von Joong-ho bei ihm
Der ungewöhnliche Thriller, der dieses Jahr auch als Abschlussfilm auf dem Fantasy Filmfest zu sehen war, steht dabei ganz in der Tradition solch unbequemer südkoreanischer Filme wie "Oldboy" oder Memoires Of Murre.
Von der hohen Qualität des asiatischen Thrillerkinos hat inzwischen auch Hollywood Wind bekommen, 2007 gingen insgesamt vier Oscars - darunter auch der für den Besten Film - an das "Infernal Affairs"-Remake The Departed". Nun macht sich das Team von The Departed auch an ein Remake von The Chaser" - bereits drei Wochen nach dessen Kinostart in Südkorea sicherte sich Leonardo DiCaprio die Rechte an dem Film und beauftragte The Departed-Autor William Monahan mit einer US-Neufassung. Eine interessante Konstellation, stand doch Scorseses Remake qualitativ mit Infernal Affairs auf einer Augenhöhe. Allerdings stellt sich schon jetzt die Frage, ob Monahan, der bereits bei The Departed das Originalende strich und dem Film einen Hollywood-tauglicheren Schluss verpasste, dieses Mal das Ende übernimmt. Denn den Mut, einen Film so konsequent bösartig wie The Chaser enden zu lassen, muss man erst einmal aufbringen.
Montag 15. Februar 2010
(500) Days of Summer
USA 2009, 95 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Marc Webb
Drehbuch: Scott Neustadter, Michael H. Weber
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel
Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht.
Als Tom Hanson (Joseph Gordon-Levitt) zum ersten Mal auf Summer Finn trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig sie ist die perfekte Frau. Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an die Liebe. Sie findet: Beziehungen sind kompliziert, also warum sollte man nicht einfach nur Spaß haben?
500 Tage Euphorie und Melancholie. Die Liebe als Tour durch Höhen und Tiefen, die vielleicht in glücklicher Gemeinsamkeit, vielleicht aber auch als trauriges Missverständnis endet. Wie originell, charmant und reif das Regiedebüt von Marc Webb dem schönsten aller Gefühle nachspürt, zeigten die begeisterten Press- und Publikumsstimmen beim Sundance Film Festival 2009.
(www.500DaysOfSummer.de)
Montag, 22. Februar 2010
Joy Division
GB 2007, 96 Min., FSK: 6, OmU
Regie und Buch: Grant Gee
Darsteller: Anton Corbijn, Richard Boon, Kevin Cummins, Bob Dickinson, Lesley Gilbert, Tom Atencio, Tom Astor, Ian Curtis
Am 4. Juni 1976 besuchten vier junge Männer aus Manchester ein Konzert der Sex Pistols. Beeindruckt gründeten sie eine Band, die als Joy Division Musikgeschichte schreiben sollte. Vier Jahre später riss der Selbstmord des Leadsängers Ian Curtis die Band aus ihren besten Zeiten.
Joy Division erzählt mit zum Teil noch nie gezeigten Live-Aufnahmen, persönlichen Fotos, Filmen und wieder entdeckten Tonbändern die Geschichte einer Band, deren Einfluss auf die Musikindustrie und -kultur auch nach 30 Jahren noch ungebrochen ist. Die Dokumentation zieht ihre Kraft aber auch aus den Erinnerungen der überlebenden Bandmitglieder (heute New Order) und vielen Zeitzeugen. Ergreifend und frisch berichten Bernard Sumner, Stephen Morris und Peter Hook sowie Tony Wilson, Anton Corbijn und Annik Honoré u.v.a. von einer Zeit, in der Musik das Einzige war, für das es sich in Manchester zu leben lohnte.
Montag, 1. März 2010
Keith Haring (The Universe of Keith Haring)
I/F 2008, 90 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Christina Clausen
u.a. mit: Madonna, Jean Michel Basquiat, Fab 5 Freddy, Keith Haring, Yoko Ono, Kenny Scharf, Junior Vasquez, Andy Warhol
Kunst ist für Jeden., so formulierte es Keith Haring, als er die Bedeutung seiner stilisierten Silhouetten zusammenfasste, mit denen er Straßen auf der ganzen Welt dekorierte. Ein echtes soziales Phänomen, das die gegenwärtige Kunst im Zeitraum von nur einer einzigen Dekade (1980-1990) revolutionierte.
Als vielleicht am meisten gefeierte Persönlichkeit in einer Dekade der Persönlichkeiten den 80er Jahren baute er seinen Ruf als Maler, Graffitikünstler und Designer außerhalb der geschlossenen Welt des Kunstestablishments aus, inmitten der Vitalität der Straßenkultur.
Ein Jahr vor seinem Tod bat Keith Haring den bekannten Kulturjournalisten und Biograf John Gruen darum, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben (Keith Haring: The Authorized Biography. Simon and Schuster, New York, 1991). Ausschnitte der Original-Tonaufnahmen der dafür aufgenommenen Interviews sind im Film enthalten, darunter auch Harings lebhafter Bericht seiner Beteiligung in der New Yorker Untergrundkunstwelt und homosexuellen Subkultur.
Haring wird in der vielschichtigen Rekonstruktion seines Aufstiegs angefangen bei seiner Kindheit wieder zum Leben erweckt. Eine sorgfältige Erkundung des Hintergrunds und der Karriere eines der beliebtesten und bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.
Montag, 8. März 2010
Es kommt der Tag
D 2008, FSK: 12
Regie und Buch: Susanne Schneider
Darsteller: Iris Berben, Katharina Schüttler, Sebastian Urzendowsky, Jacques Frantz
Ende der 70er Jahre hat Judith ihre Tochter zur Adoption freigegeben, um in den Untergrund zu gehen. Heute lebt sie unter falschem Namen mit ihrem Mann und zwei Kindern im Elsass. Eines Tages wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, in Gestalt ihrer erwachsenen Tochter Alice. Alice will wissen, warum Judith sie damals im Stich gelassen hat. Sie verlangt von ihrer Mutter, dass sie sich stellt. Niemand kennt Judiths Geheimnis, niemand außer Alice. Doch Judith bereut nichts und hält mit aller Macht an ihrer bürgerlichen Existenz fest bis der Tag der Wahrheit naht.
In der deutsch-französischen Koproduktion Es kommt der Tag inszeniert Regisseurin Susanne Schneider nach eigenem Drehbuch (ausgezeichnet mit dem Thomas-Strittmatter-Preis) ein intensives Schauspielduell, wie man es im deutschen Kino schon lange nicht mehr gesehen hat.
Freiheit, Schuld und Mutterliebe stehen auf dem Spiel in diesem eindringlichen Kammerspiel um die privaten Folgen einer radikalen Vergangenheit und die Frage, wie weit man für seine politischen Ideale gehen darf.
Nach drei erfolgreichen Screenings beim Filmfestival in Toronto gab es begeisterte Reaktionen der internationalen Presse.
Montag, 15. März 2010
Ein Augenblick Freiheit
F/Au 2008, 110 Min., FSK: ohne Angabe, OmU
Regie und Buch: Arash T. Riahi
Darsteller: Johannes Silberschneider, Fares Fares, Navid Akhavan, Pourya Mahyari, Elika Bozorgi
Ein Augenblick Freiheit erzählt die tragikomische Geschichten von drei Flüchtlingsgruppen, zwei ungleichen Freunden, einer Familie mit einem kleinen Jungen und zweier junger Männer die zwei Kinder aus dem Iran zu ihren Eltern nach Wien bringen sollen. Alle treffen sich in einem Hotel in Ankara um dort auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge zu warten.
Ankara, das bedeutet für die Flüchtlinge in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft ein beglücktes Auskosten all der neuen, ungewohnten Freiheiten. Keine lebensbedrohenden Schikanen bewaffneter Revolutionswächter, kein Schleierzwang, eine märchenhaft wirkende Freizügigkeit der Bekleidung und der Sitten, keine Angst, keine sichtbaren Zeichen der Repression.
Für einen Augenblick scheint die Freiheit tatsächlich erreicht zu sein. Doch dann beginnt eine zermürbende Zeit des Wartens, ein nicht enden wollendes Wechselbad aus Hoffnung und Enttäuschung. Der Willkür der türkischen Behörden ausgeliefert, ständig bedroht durch den iranischen Geheimdienst, konfrontiert mit dem Dahinschmelzen der Ersparnisse, die wegen des Arbeitsverbots nicht aufgefüllt werden können, versammeln sich die Flüchtlinge zu Hunderten vor dem UHNCR-Gebäude und warten auf ihre Anerkennung als Asylanten und auf die Weiterreise in ein Aufnahmeland.
Wer mit seinem Antrag scheitert wird abgeschoben möglicherweise in den sicheren Tod ...
(www.foramomentfreedom.com)
Montag, 22. März 2010
Away we go Unterwegs nach Irgendwo (This Must Be The Place)
USA/GB 2008, 98 Min., FSK: ohne Angabe
Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Dave Eggers, Vendela Vida
Darsteller: Jeff Daniels, Melanie Lynskey, Catherine O'Hara, Maggie Gyllenhaal, Chris Messina
Komödie von Sam Mendes: Ein Paar erwartet ein Baby und zieht quer durch die Staaten - auf der Suche nach dem perfekten Platz für Geburt und Grundschule
Als Burt und Verona, beide um die 30, erfahren, dass sie demnächst Eltern werden, ergreift sie die Panik! Noch dazu, wo gerade jetzt Burts Eltern nach Belgien auswandern wollen. Von ihnen ist also keine Unterstützung zu erwarten. Dabei fühlen sich Burt und Verona noch ziemlich orientierungslos und alles andere als gut vorbereitet aufs Erwachsensein, geschweige denn die Rolle als Eltern. Was tun? Verona entwirft einen Plan: In den nächsten Wochen werden sie und Burt gemeinsam sämtliche Freunde und Verwandte besuchen, um in deren Nähe vielleicht den perfekten Platz zum Leben zu finden.
(www.awaywego.de)
Montag, 29. März 2010
In Zusammenarbeit mit der VHS Heilbronn
Fever Africa starts rollin
Deutschland/Südafrika 2009, 83 Min., FSK: 6, OmU
Regie: Steffen Söhner
Musik: Andreas Horn
Der Filmemacher ist am Abend anwesend und zu Gesprächen gerne bereit.
Erinnern Sie sich an das erste Mal! Das erste Mal ist immer besonders aufregend etwas Wunderbares etwas, was man nie vergisst. Denken Sie an ein Land, das nach 350 Jahren Rassenunterdrückung, später als Apartheid bekannt, eine friedliche Versöhnung erfuhr. Und dann denken Sie an irgendein Land, in dem die Fußballweltmeisterschaft stattfindet. Menschen geraten außer sich vor Begeisterung. Auch nicht Fußballinteressierte werden vom Fußballfieber erfasst und so zu leidenschaftlichen Fans ... eine riesige, friedvolle Party ... ein Gastgeberland, das sich glücklich schätzt für über vier Wochen im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit zu stehen.
Fever ist ein farbenprächtiges Porträt über die Erwartungen geknüpft an einen Ball. Über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zum Confederations Cup im Juni 2009 folgen wir den Motiven Glaube, Liebe und Hoffnung. Dabei begleiten wir Menschen dreier Generationen, die uns einen Einblick in die heutige südafrikanische Gesellschaft geben. In Erwartung des weltweit größten Fußballereignisses, welches zum allerersten Mal auf afrikanischem Boden stattfinden wird, sind sie in ihrem Alltag vielfach getragen von der Kraft der Vorstellung.
Ein spannender, fesselnder Film - ein warm-up für die Fußballweltmeisterschaft, der darüber hinaus Sympathie für die Begeisterung, Leidenschaft und Stärke Südafrikas hervorruft.
(www.feverderfilm.de; www.kloosundco.com/de/worldsales/southafrica.html)
Jeweils Montag um 20 Uhr im CinemaxX im K3
Eintritt: 5 EUR, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf an der Kinokasse, telefonisch unter HN - 919 09 19 oder unter www.cinemaxx.de.
Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".
Unsere Aktivitäten werden gefördert durch die Stadt Heilbronn sowie die MFG-Filmförderung Baden-Württemberg.