Unser Programm Januar - März 2007

Mittwoch, 3.1.2007
Lemming
Frankreich 2005, 129 Min.
Regie und Drehbuch: Dominik Moll
Darsteller: Charlotte Rampling, Charlotte Gainsbourg, André Dussolier, Laurent Lucas, Michel Cassagne
Alles scheint bestens geordnet im Leben von Alain und Bénédicte Getty. Der begabte Tüftler Alain entwickelt als Ingenieur eine revolutionäre fliegende Überwachungskamera, während seine schöne Frau Bénédicte sich im adretten Eigenheim am Stadtrand einlebt. Gelassen sieht das glückliche Paar der Zukunft entgegen.
Aber eines Abends beginnt ihre heile Welt aus den Fugen zu geraten: Alains Chef, Richard Pollock und seine Frau Alice sind zum Essen eingeladen. Das Dinner wird zum Desaster und wirkt sich verheerend auf die Harmonie des jungen Paares aus. Auch die Entdeckung eines halbtoten Nagers in ihrer verstopften Spüle trägt nicht dazu bei, die Lage zu entspannen. Was hat ein skandinavischer Lemming in der Küche eines südfranzösischen Hauses verloren? Die Verwirrung zwischen Alltag und Alptraum steigert sich und das Schicksal der Gettys erlebt unerwartete Wendungen. Der mörderische Ehethriller nimmt seinen Lauf.


Mittwoch, 10.1.2007
Hotel
Österreich/Deutschland 2004, 83 Min., FSK 12
Regie: Jessica Hausner
Darsteller: Franziska Weisz, Birgit Minichmayr, Marlene Streeruwitz, Rosa Waissnix, Christopher Schärf, Peter Strauß
Abseits von der Großstadt liegt das Hotel in einer Oase der Einsamkeit, tief verborgen im finsteren Wald. Bewahrt vor jeglicher Zivilisation findet man hier die magische Atmosphäre einer so fantastischen wie rätselhaften Ruhe. Als Irene im Waldhotel ihre neue Stelle als Rezeptionistin antritt, ist auch sie fasziniert von der Abgeschiedenheit. Doch bald stellt sie fest, daß ihre Vorgängerin auf mysteriöse Weise verschwunden ist und Irene beginnt, der großen Stille zu misstrauen. Die labyrinthischen Hotelflure und verwaisten Passagen führen ins Nichts, die verschwiegene Belegschaft scheint ebenso feindselig wie desinteressiert. Schleichend verwebt sich ihr eigenes Schicksal mit dem ihrer Vorgängerin und Irene folgt den Fährten, die sie immer tiefer in den Wald führen. Bald sieht sie sich von einer geheimnisvollen Gefahr bedroht, der sie verzweifelt zu entrinnen versucht.
Mit stilistischer Meisterschaft gelang Jessica Hausner eine eigene, extrem spannungsreiche Form des Mystery-Films zwischen Hitchcocks Suspense-Thrillern und Stanley Kubricks »Shining«. So präzise die unbekannte Gefahr inszeniert ist, so konsequent ist der Film, die Erwartungen des Zuschauers immer wieder spielerisch zu unterlaufen.
„Hotel“ wurde auf der Diagonale 2005 als Bester Film ausgezeichnet.


Mittwoch, 17.1.2007
In Zusammenarbeit mit der Aufbaugilde Heilbronn
Voltaire ist schuld (La Faute à Voltaire)
Frankreich 2000, 129 Min.
Regie und Drehbuch: Abdel Kechiche
Darsteller: Elodie Bouchez, Sami Bouajila, Aure Atika, Bruno Lochet, Virginie Darmon, Olivier Loustau, Mustapha Adouani, Sami Zitouni
Nach Paris, das war ein Kinderspiel. Nun verhökert Jallel in der Metro Rosen. Und träumt von echten Papieren – mit der schönen Nassera als Braut! Doch was, wenn die Hochzeit platzt? Die Freunde vom Wohnheim stehen schon bereit. Und Lucie, die schamlos alle Männer anmacht.
Eine zauberhafte Geschichte aus der Welt der Ausgeschlossenen: Elodie Bouchez („Liebe das Leben“), Sami Bouajila („Felix“) und Aure Atika siegen durch Witz, Poesie und schönste Menschlichkeit!
Goldener Löwe für das beste Debüt, Venedig 2000


Mittwoch, 24.1.2007
Pollock
USA 2000, 122 Min., FSK 12
Regie: Ed Harris
Darsteller: Ed Harris, Marcia Gay Harden, Tom Bower, Jennifer Connelly, Bud Cort, John Heard, Val Kilmer
„I don't use the accident, because I deny the accident“ (Jackson Pollock)
„Pollock“ ist die beeindruckende filmische Umsetzung der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Künstlerbiografie „Jackson Pollock: An American Saga“ von Steven Naifeh und Gregor White Smith. Ed Harris, der hier sowohl als Produzent, erstmalig als Regisseur sowie als Hauptdarsteller auftritt, ist es gelungen, ein eindringliches und fesselndes Portrait des ersten amerikanischen Starkünstlers auf die Leinwand zu bannen. Er wurde hierfür im Jahre 2001 mit einer Oscar-Nominierung als „Bester männlicher Darsteller“ belohnt und die an seiner Seite brillierende Marcia Gay Harden gewann den Oscar für die „Beste weibliche Nebenrolle“.
„Pollock“ ist eine einfühlsame Darstellung des Künstlertums im New York der 40er und 50er Jahre, als noch Genies wie Picasso und Matisse die internationale Kunstwelt beherrschten. Jackson Pollock (1912-1956) war der erste amerikanische Künstler der Nachkriegsjahre, der auch in Europa Anerkennung fand.
„Es ist ein enormes Vergnügen diese beiden superben Schauspieler (Harris und Harden) bei der Darstellung solcher Persönlichkeiten zuzuschauen ohne eine Spur Sentimentalität aufkommen zu lassen.“ (New York Times)


Mittwoch, 31.1.2007
Sehnsucht
Deutschland 2006, 88 Min.
Regie und Drehbuch: Valeska Grisebach
Darsteller: Andreas Müller, Ilka Welz, Anett Dornbusch, Erika Lemke, Markus Werner, Doritha Richter, Detlef Baumann
Ein Mann und eine Frau leben in einem Dorf in der Nähe von Berlin. Die Stadt scheint weit weg zu sein. Sie lieben sich seit Kinderzeiten. Unzertrennlich.
Beide sind Anfang dreißig. Markus ist Schlosser und Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Ella arbeitet ein paar Stunden in der Woche als Haushaltshilfe und singt im Chor. Von den anderen werden sie staunend, fast misstrauisch beäugt, da sie so glücklich scheinen, unschuldig und manchmal ahnungslos wie zwei Kinder.
Eines Tages geht Markus mit der Freiwilligen Feuerwehr auf Dienstreise in die Kreisstadt. Abends wird getrunken, gelacht, getanzt. Am nächsten Morgen wacht er in der Wohnung einer fremden Frau auf. Er kann sich nur an wenig erinnern. Als er versucht herauszufinden, was geschehen ist, ist das der Anfang einer anderen, ungewohnten Liebe, die die Liebe zu seiner Frau nicht zu berühren scheint. Es fällt ihm schwer, den Weg zurück in sein altes Leben zu finden.
Valeska Grisebachs Sehnsucht erzählt in überraschender und berührender Balance zwischen Realismus und Melodram von der Liebe zwischen Markus und Ella. Von einem Glück, dessen verletzlicher Punkt seine Unbedingtheit ist. „Einer der großartigsten Momente in diesem Film ist jene Szene, in der der Hauptdarsteller Andreas Müller allein vor sich hintanzt, völlig selbstvergessen zu Robby Williams Feel. Ein Augenblick, in dem das Kino ganz bei Sinnen ist – es gibt ihn tatsächlich, diesen deutschen Frühling, ein Kino, durch dessen Venen sehr, sehr viel Leben fließt.“ (Süddeutsche Zeitung)


Mittwoch, 7.2.2007
Zadek inszeniert „Peer Gynt“
Deutschland 2005/2006, 85 Min.
Regie und Drehbuch: Alexander Nanau
Darsteller: Peter Zadek, Uwe Bohm, Angela Winkler, Anoushka Renzi
„Der erste unverschämt realistische Film über meine Arbeit.“ (Peter Zadek)
Was macht eigentlich ein Theaterregisseur? Wie arbeiten er und seine Schauspieler zusammen, was passiert auf Proben? Erstmals seit 16 Jahren hat Peter Zadek, Deutschlands einflussreichster Regisseur der Nachkriegszeit, zugelassen, dass ein Filmteam den teilweise sehr dramatischen Inszenierungsprozess dokumentiert: Ein unverschämt realistischer Blick auf die Bühne.


Mittwoch, 14.2.2007
Hard Candy
USA 2005, 103 Min., FSK 18
Regie: David Slade
Darsteller: Sandra Oh, Patrick Wilson, Ellen Page, Jennifer Holmes
Jeff ist ein sehr attraktiver und erfolgreicher Modefotograf Anfang 30 und lernt im Internet die 14-jährige Hayley kennen .
In seinem stylischen Luxus-Appartment angekommen, stürzt sich Hayley sofort auf die Bar und beginnt, hochprozentige Cocktails zu mixen. Wenig später bietet sie Jeff an, für erotische Fotos zu posieren und beginnt sich auszuziehen. Der Tag scheint also ganz nach Plan des Fotografen zu verlaufen – doch dann wird ihm plötzlich rabenschwarz vor Augen. Als Jeff wieder erwacht, hat sich der Lauf der Dinge unvorhergesehen verändert und ein Katz- und Mausspiel der psychisch härteren Gangart beginnt.


Mittwoch, 21.2.2007
Winterreise
Deutschland 2006, 95 Min.
Regie: Hans Steinbichler
Drehbuch: Martin Rauhaus
Darsteller: Josef Bierbichler, Sibel Kekilli, Hanna Schygulla
Franz Brenninger hat es zu Ansehen und Vermögen gebracht. Doch Brenninger stößt durch seine Launenhaftigkeit alle vor den Kopf. Mal stark und impulsiv, mal gefangen in sich selbst, steht ihm nur noch seine Frau Martha bei. Als sein Unternehmen kurz vor der Pleite steht, lässt er sich auf ein zweifelhaftes Geschäft mit kenianischen Geschäftsleuten ein. Doch schon bald ist klar: Er steht vor dem Nichts. Wild entschlossen sich auf eigene Faust sein Geld zurückzuholen, tritt er mit der jungen Dolmetscherin Leyla eine Reise nach Kenia an.
Mit „Winterreise“ ist Regisseur Hans Steinbichler ein Film voller Kraft, Poesie und Humor gelungen. Mitreißend und berührend erzählt er die Geschichte eines Mannes, der keine Regeln kennt und das Leben kompromisslos herausfordert. „Winterreise“ ist der zweite Spielfilm von Hans Steinbichler, dessen fulminantes Debüt „Hierankl“ von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Förderpreis Deutscher Film, dem Bayerischen Filmpreis und dem Adolf-Grimme-Preis mit Gold.


Mittwoch, 28.2.2007
Dave Chappelle's Block Party
USA 2005, 103 Min., OmU
Regie: Michel Gondry
Darsteller: Dave Chappelle, Wyclef Jean, Kanye West, Mos Def, Common, The Roots, The Fugees, Cody ChesnuTT, Dead Prez, Erykah Badu
Dave Chappelle, der beliebte Starkomiker von MTV, weiß, wie man feiert. Im September 2004 erfüllt er sich selbst einen Wunsch und organisierte mit „Dave Chappelle's Block Party“ in Brooklyn das Konzert, zu dem er selbst immer schon mal gehen wollte. Aber was heißt schon Konzert? Was da abging, war eine so noch nie gesehene und gehörte Verbindung aus Comedy-Show, Live Music-Acts und Straßenfest – umsonst und draußen – für eine ganze Neighborhood. Jill Scott, Kanye West, Common, The Roots oder Mos Def sind die Stars dieses sensationellen Konzerts, das noch dazu in einer umjubelten Reunion der Fugees gipfelt.
Ein außergewöhnlicher Konzertfilm, der nicht nur Hip Hop-Fans die Freudentränen in die Augen treiben wird.


Mittwoch, 7.3.2007
... denn sie wissen nicht, was sie tun (Rebel Without a Cause)
USA 1955, 111 Min., FSK 12, OmU
Regie: Nicholas Ray
Darsteller: James Dean, Natalie Wood, Sal Mineo, Jim Backus, Dennis Hopper, Corey Allen
Vier Wochen nachdem James Dean am 30. September 1955 hinter dem Lenkrad seines Porsche Spyder 550 gestorben war, startete „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ in den amerikanischen Kinos. Zwei Jugendliche rasen in zwei Autos nebeneinander auf eine Klippe zu. Bei dieser Mutprobe verliert, wer als erster aus dem Wagen springt. Im Film gelingt es James Dean, rechtzeitig aus dem Wagen zu springen, aber das machte seinen Tod nur umso tragischer.
Regisseur Nicholas Ray entwirft in „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ das Portrait einer Generation, die in den wohlhabenden Vorstädten Amerikas aufwächst und dennoch unglücklich und enttäuscht ist. Jim Stark, bereits mehrfach von verschiedenen Schule geflogen, ist mit seinen Eltern nach Los Angeles gezogen. Seinen Vater als Schwächling verachtend, ist es ihm umso wichtiger, sich als der Neue gegen die Clique von Buzz zu behaupten und zu zeigen, daß er kein Feigling ist. Nach einer Messerstecherei fordert Buzz ihn zu dem halsbrecherischen Autorennen heraus, bei dem Buzz ums Leben kommt. In dieser Situation kann er von seinen bigotten Eltern keine Hilfe erwarten. Nur Judy ist für ihn da, und ihre Liebe wird auch die sich ankündigende Tragödie überdauern.
„...denn sie wissen nicht, was sie tun“ zählt heute noch zu den größten Filmklassikern Hollywoods und machte James Dean zu einer unsterblichen Legende.


Mittwoch, 14.3.2007
Falscher Bekenner
D 2005, 94 Min., FSK: 12
Regie und Buch: Christoph Hochhäusler
Darsteller: Laura Tonke, Walter Gontermann, Manfred Zapatka, Devid Striesow, Florian Panzner
Armin hat gerade die Mittlere Reife hinter sich. Er steht einigermaßen ratlos an der Schwelle zum Erwachsenenleben, bedrängt vom mütterlichen Wohlwollen, den väterlichen Erwartungen, dem leuchtenden Vorbild der älteren Brüder, vergeblichen Bewerbungsgesprächen und der endlosen Langeweile des Vorstadtlebens.
Er beginnt, wahllos anonyme Bekennerbriefe zu schreiben, zuerst zu einem Unfall, dessen Zeuge er war, dann zu Verbrechen, von denen er in der Zeitung liest. Ein Spiel, in dem sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit immer mehr verschieben.
Bald reicht es Armin nicht mehr, nur so zu tun, als sei er schuld.


Mittwoch, 21.3.2007
Der unbekannte Soldat
Deutschland 2006, 100 Min., FSK 12
Regie, Drehbuch, Produktion: Michael Verhoeven
Darsteller: Hannes Heer, Ulrike Jureit, Bogdan Musial, Dieter Pohl, Wolfgang Wippermann
Die zwischen 1995 und 2004 in mehreren Städten Deutschlands gezeigte „Wehrmachtsausstellung“ war ein Tabubruch. Bis dahin hatte die deutsche Öffentlichkeit das Bild der „sauberen Wehrmacht“ gepflegt. Und nun wurde sie plötzlich mit Fotos von Soldaten beim Mord an Zivilisten konfrontiert. Die NPD marschierte vor der „Wehrmachtsausstellung“ auf und selbst konservative Politiker waren empört. Gehören die „Verbrechen der Wehrmacht“ tatsächlich zum „Familienalbum der Deutschen“?
Michael Verhoeven („Die weiße Rose“, „Das schreckliche Mädchen“, „Mutters Courage“) nimmt die Ausstellung über den Vernichtungskrieg im Osten (1941-1944) und vor allem die heftigen Reaktionen darauf als Ausgangspunkt für seinen aufwühlenden Dokumentarfilm. Er verfolgt die Spuren der Wehrmacht bis in die Ukraine und nach Weißrussland. Anhand von zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen und Historikern in Deutschland, den USA und an den Orten des Geschehens, untersucht Verhoeven den wohl schrecklichsten Teil der Geschichte der deutschen Wehrmacht.

Michael Verhoeven, Regiesseur, Drehbuchautor und Produzent des Films wird zu Beginn in die Entstehungsgeschichte des Films einführen und steht nach der Aufführung für Fragen zur Verfügung.

Michael Verhoeven wird bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises am 19. Januar mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk geehrt. "Der 1938 in Berlin geborene Michael Verhoeven gehört zu den großen und stillen Filmemachern in unserem Land. Er hat in den bisher fast 40 Jahren seines filmischen Arbeitens so viel geschaffen, dass man es fast nicht glauben kann: Auf Michael Verhoevens Konto als Regisseur gehen 13 Kino- und zwölf Fernsehfilme (Serien und Serienbeiträge nicht mitgezählt), als Autor 15 Kino- und fünf TV-Filme. Für 30 Filme zeichnete er als Produzent verantwortlich. Als Schauspieler zeigte er sich insgesamt 24 Mal auf Leinwand bzw. Bildschirm", wird die Auswahl des diesjährigen Preisträgers begründet.


Mittwoch, 28.3.2007
Adams Äpfel (Adams Aebler)
Dänemark 2005, 89 Min., FSK 16
Regie: Anders Thomas Jensen
Darsteller: Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Paprika Steen
„Adams Äpfel“ – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan Allem und Jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schützlinge.
Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.
- Dänischer Filmpreis 2006 in den Kategorien „Bester Film“, „Bestes Drehbuch“ und „Beste Spezialeffekte“
- Publikumspreis Filmfest Hamburg 2005
- Kulturpreis der dänischen Priester 2006


Jeweils Mittwoch um 20 Uhr im „CinemaxX“ im K3
Eintritt: EUR 4.50, OmU = Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Vorverkauf ab Dienstag an der Kinokasse, telefonisch unter HN-9190919 oder unter „www.cinemaxx.de“.

Die Filmtexte entstammen auszugsweise, soweit nicht extra vermerkt, von den Seiten "www.spielfilm.de".

Unsere Aktivitäten werden gefördert durch die Stadt Heilbronn sowie die MFG-Filmförderung Baden-Württemberg.